| Thema: | Feeback vom Führungskräftetraining |
| Beitrag: | „The training was an exotic and very interesting way to handle leadership skills. The concrete exercise with horses was very original and rich for management.“„Thanks for such a unique and interesting training“ „Overall a very good course, not only from the learning perspective, but also an excellent teambuilding activity.“„This is one of the most interesting trainings I attended: the practical component of this training had a result with no parallel in previous sessions.“ |
| Thema: | Feeback vom 4 Tages Training. |
| Beitrag: | Das Reiten klappt prima, die Arbeit scheint ihm so richtig Spaß zu machen. Er ist total entspannt, ich selbst beherzige alles, was ich zu meiner Position am Boden gelernt habe, und seit Sonntag sitze auch ich viel entspannter im Sattel und bin kaum noch nervös, im Gegenteil, ich freu mich richtig und strahle, kaum dass ich oben sitze! Wir reiten die unteren Ecken (die nicht ganz so "grausigen") mittlerweile aus und beziehen sie in die Übungen mit ein (zügiger Schritt mit entsprechender Innenstellung) - und siehe da, es gab bisher kein einziges "Spring"-Problem. Wir fangen an, einander zu vertrauen. Gestern ist er weggehüpft, weil ein anderes Pferd in der Ecke mächtig erschrocken ist, das hat mir gar nichts ausgemacht. Liebe Grüße Andrea und Pedro |
| Thema: | DANKE - für den Bodenarbeitskurs am Wochenende! |
| Beitrag: | Lieber Mike, ich kann dir nur beipflichten, es war echt super am Wochenende.Es war sehr interessant und hat viel Spaß gemacht. Besonders beeindruckend fand ich, wie sehr man von den Pferden den Spiegel vorgehalten bekommt. Ich hätte nie gedacht, dass bei so einem Kurs über den Umgang mit dem Pferd bei mir mindestens genauso viel "Nachdenken über mich" ins Rollen kommt. Danke! Ich bin froh, dass ich meine Arbeit liegen gelassen habe und mich spontan für den Bodenarbeitskurs entschieden habe... mein Pferd reagiert gut auf meine neuen "Erkenntnisse"....Teilweise ließ es mich sogar in eine eher partnerschaftliche Position!...Ich habe den Eindruck, dass mein Fribi-Mädel froh ist, dass ich ihr jetzt ein Stück deutlicher zeige, dass sie mir die Führung überlassen kann und mir vertrauen kann...ich bleibe dran |
| Thema: | Feedback vom 4-Tages Training |
| Beitrag: | Immer noch sehr sehr gerne denken wir an die Tage bei Dir, wie Du uns und Ira, Deinem Mäuslein, in diesem verregneten Juni so viel beigebracht hast, von dem wir immer provitieren werden. |
| Thema: | DANKE - für das tolle Wochenende! |
| Beitrag: | Am Montag habe ich den Kurs ausgeschrieben und es haben sich ich wenigen Tagen 7 Teilnehmer angemeldet. Unglaublich ich denke wir sind alle belohnt worden für diese Spontanität. Der Kurs war richtig Klasse. Euer Mike Geitner |
| Thema: | Wir starten mit einem neuen Team! |
| Beitrag: | 2011 gibt es neue Gesichter auf der Rancho Alegre.Tina Mettler eine Dual-Aktivierungstrainerin aus der Schweiz wird nun das Pferdetraining bei uns übernehmen. Außerdem gibt es nach langer Zeit wieder zwei Einsteller die Tina ebenfalls ein bisschen unter die Arme greifen. Wir wünschen uns alle ein Gutes gelingen und drücken die Daumen für die neue Mannschaft. |
| Thema: | Das müsst Ihr unbedingt lesen ! |
| Beitrag: | http://sz-magazin.sueddeutsche.de/ texte/anzeigen/34790/1/1 Achtung der Bericht hat 3 Seiten - also am Ende weiter klicken. Viel Spaß |
| Thema: | Neues Kursthema |
| Beitrag: | Zusammen mit der erfahrenen Fitness und Personaltrainerin Claudia Kreutz biete ich Ihnen eine neue Möglichkeit zusammen mit Ihrem Pferd ein Training zu absolvieren, das nicht nur sehr viel Spaß macht, sondern auch einen hohen Aus- und Weiterbildungswert hat. Dual-Aktiv mach DICH und Dein Pferd fit. Info unter kontakt@dual-aktivierung.de |
| Thema: | Kein Rennsport mehr bei Michael Geitner |
| Beitrag: | Wir hatten lange Zeit zu üblegen und waren gestern noch mal in München um einem Renntag bei Zuwohnen. Jetzt wissen wir es. Wir hören endgültig auf. Das Herz schlägt nicht mehr für den Sport und dann muss man es lassen. Meine Pferde arbeiten in Zukunft als Lehrpferde bei mir am Hof. Keiner der "alten" und "jungen" Kämpfer wird den Hof verlassen. Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Aber jetzt geht es zurück in die Zukunft. |
| Thema: | Kein Rennsport mehr bei Michael Geitner |
| Beitrag: | Wir hatten lange Zeit zu übund waren gestern noch mal in München um einem Renntag bei Zuwohnen. Jetzt wissen wir es. Wir hören endgültig auf. Das Herz schlägt nicht mehr für den Sport und dann muss man es lassen. Meine Pferde arbeiten in Zukunft als Lehrpferde bei mir am Hof. Keiner der "alten" und "jungen" Kämpfer wird den Hof verlassen. Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Aber jetzt geht es zurück in die Zukunft.erlegen. |
| Thema: | Feedback zum Positionskurs |
| Beitrag: | Lieber Mike Ich bin gut zu Hause angekommen, - halb 1 Uhr in der Früh. Mein Kopf war gestern sooo voll. Es kamen irrsinnig viele Ideen - ich glaube, dass war der Grund, warum ich bei der fast 7 stündigen Heimfahrt nicht eingeschlafen bin. |
| Thema: | Lieber Mike. |
| Beitrag: | einige Tage sind vergangen und all das in deinem Kurs Erlebte konnte sich etwas setzen. Die Erfahrungen mit deinen Pferden waren für mich überwältigend und haben mir die Augen, was so den Lebensalltag angeht, mal wieder kilometerweit aufgerissen. Danke dafür, für alle hochinteressanten Infos. |
| Thema: | Zesel hat es jetzt leichter. |
| Beitrag: | Standing Sedation heißt das Stichwort. Was war das immer für ein Aufwand - Vollnarkose und immer zwischen Bangen und Hoffen. Dr. Reininger können wir es verdanken, er hat keine Ruhe gegeben, bis er die geeignete Methode für die "unbeugsame" Zebradame gefunden hat. Am Montag war es so weit und es hat geklappt. Mit Spezialsedierung war alles in einer halben Stunde vorbei ohne Stress für Mensch und Tier. Auch Dank an unserer Schmied Rainer Sipl der den letzten Widerstand halten konnte. Jetzt können wir Zesel regelmäßig machen und auch mal Behandeln, falls es notwendig ist. DANKE |
| Thema: | Feeback vom Postionskurs |
| Beitrag: | ich wollte mich noch für den tollen Kurs bei Dir am letzten Samstag bedanken. Er war für mich - wie immer - wieder sehr erhellend und man braucht offensichtlich immer mal wieder einen "Tritt in den Hintern" um zu merken, dass sich wieder Schlampereien eingeschlichen haben. |
| Thema: | Kursfeedback vom Positionskurs. |
| Beitrag: | Hallo Mike, auf der Heimfahrt kam mir in den Sinn, dass die Angst vieler Menschen vor dem Pferd oder dessen (angeblich unberechenbaren (Re-)Aktionen) eigentlich die Angst vor dem Leben ist, die Ohnmacht auszuhalten dass wir NICHTS IM GRIFF haben. Diesen Menschen fehlt das UR-VERTRAUEN. Und wie du oft gesagt hast spüren sie sich selbst nicht, haben also kein SELBST-BEWUSSTSEIN. |
| Thema: | Feeback vom Führungskräftetraining... |
| Beitrag: | Für mich war dieser Einblick sehr aufschlussreich und vor allem interessant, insbesondere natürlich die Übungen direkt am Pferd. Man merkt auch, dass hinter euren Übungen und dem Feedback ein wissenschaftlicher Fundus steckt und kein Humbug ist, was auch an der kompetenten Vermittlung der Themen liegt. |
| Thema: | Pause für die Rennpferde: |
| Beitrag: | Wir haben beschlossen, vorerst bis September eine Renn- und Trainingspause einzulegen. Die anhaltenden kleinen Verletzungen und Wehwehchen haben uns bewogen, einen Cut zu machen. Ich hoffe, wir können dann mit neuer Kraft und Intensität wieder an die Sache rangehen. |
| Thema: | Postitionsarbeit im Fernsehen. |
| Beitrag: | ARD-exclusiv: Die Bluttat von Solln (BR). Wie gefährlich sind Brutalokids? Mittwoch 14.07 21.15 Uhr in BR 3. Jugendliche Straftäter und die Positionsarbeit mit Pferden. Schaut einfach mal rein |
| Thema: | Ein Ziat.. |
| Beitrag: | von dem französischen Schriftsteller Albert CamusDon't walk behind me; I may not lead. Don't walk in front of me; I may not follow. Just walk beside me and be my friend. .... da gibt es nichts mehr hinzuzufügen. |
| Thema: | Orange Champ trainiert wieder |
| Beitrag: | Die Pause hat ihm gut getan. Orange Champ ist wieder fit und bereitet sich zusammen mit Merci Bien auf neue Aufgaben vor. Lightning Lady ist noch im Krankenstand, aber wir sind bester Dinge, dass sie dieses Jahr noch laufen kann. Drücken wir die Daumen. |
| Thema: | Alle gesund und munter an Bord. |
| Beitrag: | Merci Bien nach großem Kampf - 5 te. Wir waren so hoffnungsvoll das es diesmal reichen würde, wir gehen von vorne und gewinnen das Ding. Doch das Rennen war so schnell das sich Merci Bien nicht an die Spitze setzten konnte und musste sich auf den letzten Metern geschlagen geben. Trotzdem es war der größte Kampf seit sie bei uns ist - Danke Merci. Orange Champ absolvierte sein Trainingsrennen sehr gut und führte sogar bis 400 Meter vorm Ziel aber dann Verliesen Ihn die Kräfte |
| Thema: | Die neue Reithalle steht ! |
| Beitrag: | Dank Elflein Reit- und Longierzelte brauchen wir jetzt nicht mehr im Regen stehen.Ich bin unglaublich zufrieden und überrascht. Preis - Leistung alles Tip Top. Wir und die Pferde fühlen sich sehr wohl im neuen Reitzelt. Von der Beratung - Angebot und Ausführung war alles zu meiner vollsten Zufriedenheit. www.elflein-zelte.de |
| Thema: | Merci Bien und Orange Champ - Pfingstmontag |
| Beitrag: | Wir sind auf Champis ersten Auftritt gespannt.Merci Bien könnte heute platziert sein die Distanz ist besser für Sie und die Rennorder wurde angepasst. Darren Moffat steuert die Stute. Orange Champ mit Tomas Bittala macht nur ein Aufbaurennen um wieder Rennluft zu atmen. Hals und Bein. |
| Thema: | Zügel reißt bei Lightning Lady´s erstem Start ! |
| Beitrag: | Das war ein Schock um 16.50 Uhr in Riem..Direkt beim verlassen der Startmaschine löst sich der rechte Zügel, die Blitzdame springt ab und geht nach vorne. Darren Moffat versucht die Stute verzweifelt anzuhalten aber ohne Erfolg. Lady bringt sich und Darren sicher, als 4. te ins Ziel. Anbetracht der übermächtigen Gegner und der Umstände eine kleine Sensation. Merci Bien ist anständig gelaufen und war sechste - sie kann deutlich mehr und sie wird es uns noch schenken - Danke Merci. |
| Thema: | Merci und Lightning Top - Orange Champ hängt.. |
| Beitrag: | Orange Champ hat noch ordentlich Nachholbedarf. Unsere Arbeitsreiter sind sehr zufrieden mit den Leistungen der beiden Stuten nur Orange Champ hat noch Nachholbedarf - Nicht vergessen er ist über ein Jahr nicht mehr gelaufen. Aber das wird schon. |
| Thema: | SAT 1 kommt zum nächsten Führungskräftetraining |
| Beitrag: | Der bekannte TV Sender hat sich im Juni, zum nächsten Termin angekündigt. Positions Arbeit mit den Pferde und Managern das hat die Fernsehleute interessiert. Ich hoffe Ihr könnt den Beitrag schon bald im TV sehen. |
| Thema: | Langer Winter aber jetzt geht es los ! |
| Beitrag: | Eindlich hat er losgelassen, der Winter in Bayern. Merci Bien, Orange Champ und Lightning Lady stehen nun in den Startlöchern und können die ersten Runden auf unserer Bahn gar nicht mehr erwarten. |
| Thema: | Führungskräftetraining |
| Beitrag: | Wow, war der erste Lehrgang im Oktober schon beeindruckendso hat es mich jetzt auf den berühmten Hosenboden gehau´n. Die Pferde Polina und Raffaelo haben die Führungskräfte geschickt und mit Übersicht genau dahin gebracht wo sie lernen konnten. Das Feedback war überwältigend - DANKE Tanja, Stefan und Co das ich dabei sein durfte. |
| Thema: | Feedback zur Trainerausbildung |
| Beitrag: | Dir habe ich es zu verdanken, dass ich jetzt Vielen Dank also für Deine Ausbildung zur DA-Trainerin und die vielen anderen Kräfte, die durch Dein übermitteltes Denken und Wissen in mir frei geworden sind. Das Leben ist einfach schön, wenn man weiß, wie einfach es ist. |
| Thema: | Kursfeedback |
| Beitrag: | Hallo mike, nochmals herzlichen dank für den tollen kurs. deine menschenkentniss und lenkung von mensch und tier war wirklich beeindruckend. ich hoffe sehr, dass ich wenigstens einen teil umsezten kann. Hoffentlich bist du gut und sicher nach hause gekommen. |
| Thema: | Feeback vom Postionskurs |
| Beitrag: | Ich bin ja nun schon aus beruflichen Gründen ein regelmäßiger Seminargänger. Aber ich habe schon lange nicht mehr das Gefühl gehabt, nach zwei Tagen so vollgestopft mit Wissen, Anregungen und neuen Sichten herauszugehen. Danke dafür. Mich hast Du mit Sicherheit nicht zum letzten mal in Rechtmehring gesehen. |
| Thema: | In die Winterpause mit einem vierten Platz. |
| Beitrag: | Merci Bien schließt die Saison versöhnlich ab. Es war nicht unser Jahr das steht schon mal fest. Das Team für nächstes Jahr heißt Merci Bien, Lightning Lady und Orange Champ wir werden den Winter nutzen um unser Training zu überdenken und zu optimieren. |
| Thema: | Feedback vom Führungskräftetraining |
| Beitrag: | Bin wieder voll im Alltag,aber ein einem schwierigen Gespräch gestern habe ich an Polina gedacht, mich schulterbreit hingestellt, und mir gedacht "Du machst das, ich habe Zeit!" Es hat gewirkt :-) " |
| Thema: | Danke Boa ! |
| Beitrag: | Boa verabschiedet sich in den Ruhestand. 27 mal ist sie für uns gestartet - 2 Siege, 1 x 2 te, 3 x 3 te und 1 x 4 te. dabei Gewann sie für uns 5480 .- Euro. Sie war so gut wie nie Krank und hat immer alles gegeben. Nun wird sie erstmal die Koppel genießen und von ihrer Pflegerin Kathi verwöhnt. Wie sagte ein Kollege: Die hat ein Herz wie ein Löwe und ist brav wie ein Schaf. Dem können wir nichts mehr hinzufügen. |
| Thema: | Prairie Almondo wieder daheim ! |
| Beitrag: | Die OP nach seinem Hufbeinbruch ist erfolgreich verlaufen.Mondi ist seit Montag wieder daheim und erholt sich prächtig - Gesund werden kann man nur Zu hause das gilt auch für meinen alten Kämpfer und Weggefährten. Vielen Dank an das Team der Pferdeklinik München Riem die Mondi wirklich sehr sehr gut gepflegt haben |
| Thema: | Saisonabschluss in München |
| Beitrag: | Merci Bien und Boa gehen am 01.11. nochmal an den Start. Beide sind ganz gut auf dem Posten und es gab noch ein sehr gut passendes Rennen. Lightning Lady beginnt in ca. 2 Wochen mit dem Training sie hat sich von der OP gut erholt und alles sieht momentan gut aus. Orange Champ ist bereits im Training und kämpft sich durch die Dual-Aktivierung die ihn bereist stark verbessert hat. |
| Thema: | Feedback zum Positionskurs |
| Beitrag: | Der Kurs war wirklich super.Ich habe viel mitgenommen und werde mich bestimmt mal wieder zu einem Kurs in 1-2 Jahren anmelden, wenn man mit Kyra dann mehr arbeiten kann. Jetzt darf sie sich auf der Fohlenweide austoben und ich werd einfach immer alle möglichen Sachen mitnehmen zum dran schnuppern und Angst verlieren und darauf achten, es in Ruhe dann auch abwechselnd dem linken und rechten Auge zu zeigen. |
| Thema: | Erstmalig Führskräftetraining mit Mike Geitner |
| Beitrag: | In Zusammenarbeit mit der Firma Unique-Leadership....findet das Seminar vom 24.-25. Oktober statt. Die DA bzw. Positionsarbeit hat ja schon bei den straffällig, gewordenen Jugendlichen große Dienste geleistet und soll nun die Führungkräfte schulen. |
| Thema: | Samstag 03.10. um 17.05 Uhr in München |
| Beitrag: | Merci Bien und Boa packen wieder an.... 1600 m ist diesmal unser Weg geritten wird Merci Bien von Andrea Hierer, der amtierenden Bayrischen Amateur Championesse. Boa hat Kathi Irmer im Sattel, die beiden mögen und verstehen sich einfach gut. Es laufen viele Form-Pferde und der Ausgang ist wie immer in diesem Jahr sehr schwer vorauszusagen. Wir hoffen natürlich auf eine weiter Platzierung aber wir nehmen es wie es kommt. Hals und Bein Ihr vier. |
| Thema: | Das war eine Durststrecke ! |
| Beitrag: | Rennen, beide Merci und Boa kamen gut aus der Startmaschine Boa hatte die Order diesmal weiter vorne mitzugehen. Das war eine gute Idee - Boa wurde 6. nach fast 3 Monaten Pause mit einem tollen Finish. Merci war vom Start weg auch nur vorne zu finden, musste bei 300 Meter vorm Ziel nochmal Luft holen und hat sich dann auf den 3. Platz gekämpft. Bis auf einen Tag genau - mussten wir warten bis wir wieder Platziert waren - ich danke allen im Team für die Geduld. Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat bereits verloren ! |
| Thema: | Sonntag 13.09, Merci und Boa in München. |
| Beitrag: | Nach einer längeren Sommerpause greifen die Blau/Gelben wieder an. Merci Bien mit Philip Minarik und Boa mit Kathi Irmer an Bord. 1300 m ist die Distanz die zu bewältigen ist. Die Mädels haben am Dienstag Abend (mit Sondergenehmigung vom Rennverein - DANKE), ihre Abschlussarbeit mit Bravur erledigt. Wir hoffen das es zum ersten Treffer (Platzierung) in dieser Saison reicht. Hals und Bein Ihr vier. |
| Thema: | Feeback aus Laatzen |
| Beitrag: | Ich muss unbedingt berichten. Wir haben fleißig weiter Hängertraining gemacht und schon nach dem 3. Mal ging unser Darius wie ein großer Held auf den Hänger. Sogar "der, der sich von seinem Pferd herumschicken läßt" gab neulich mal ein unkontrolliertes UNGLAUBLICH von sich. Gestern sind wir dann auf das Reitturnier im Nachbarort Wilkenburg gefahren. Ein richtig großes Springturnier mit allen Eindrücken und "Gefahrenquellen", die ein Turnier nur haben kann. Nadja hatte einen Reiterwettbewerb genannt. Auch um ihren Darius mal vorzustellen, denn sie reitet dort ja im Unterricht auf den Schulpferden auch mit. Ich habe immer zu ihr gesagt, versuch zu dir vorzustellen, wie es sich anfühlt, wenn du mit einem guten Ergebnis diese Prüfung reitest. Es war großartig. Darius war deutlich entspannter als viele andere Pferde. Und stell Dir vor. Nach der Prüfung gab es dann u.a. eine gelb-blaue Schleife und einen gelb-blauen (wie passend) Blumenstrauß (Foto) für den Ersten Platz. Wir sagen nochmals DANKE und grüßen ganz herzlich aus Laatzen |
| Thema: | Feeback aus Laatzen |
| Beitrag: | Wir haben fleißig weiter Hängertraining gemacht und schon nach dem 3. Mal ging unser Darius wie ein großer Held auf den Hänger. |
| Thema: | Lightning Lady - Neu im Rennstall Geitner |
| Beitrag: | Lange wollten wir Sie haben.... bereits im Jahr 2008 stand die "Blitzdame" ganz oben auf unserer Wunschliste nun ist es endlich soweit. Am Montag den, 17. August bezieht sie Ihr neues Quartier im Rennstall Geitner. Auch Sie wird wie Orange Champ in diesem Jahr nicht mehr starten und sich erstmal erholen um nächstes Jahr für Blau / Gelb an den Start gehen. |
| Thema: | Prairie Almondo geht keine Rennen mehr ! |
| Beitrag: | Jetzt ist es amtlich, Mondi hört nun endgültig auf ! Prairie Almondo kam im Herbst 2004 zu uns, am 08.05.2005 startete er erstmals unter unserer Regie. Seit dem ging er für unsere Farben 30 x an den Start und wurde 14 x platziert. 2 Siege, 5 x 2., 5 x 3. und 2 x 4. in diesen Rennen lief er knapp 10000 .- Euro ein. Aber viel wichtiger ist: Er ist ein GEWINN für uns alle, denn er hat die Dual-Aktivierung mit zu dem gemacht was Sie heute ist – Danke alter „Kämpfer“ |
| Thema: | Orange Champ bezieht seinen Platz im Team |
| Beitrag: | Orange Champ ein 4 jähriger Kornado - Sohn ist neu im Racing Team Geitner. 6 Starts - 4 Platzierungen sind die Ausbeute von Orange Champ, der in diesem Jahr nicht mehr Starten wird. Er wird seine Verletzung auf der Rancho Alegre auskurieren und soll nächstes Jahr wieder in das Renngeschehen eingreifen. |
| Thema: | Merci Bien wieder 6. te |
| Beitrag: | Immer wieder das gleiche Bild....Merci Bien (Susi Wlodkowski) läuft ein sehr gutes Rennen und muss sich am Schluss nur wenige Längen geschlagen geben. Wir werden noch warten müssen und nach passenderen Aufgaben suchen. Der Auftritt von Prairie Almondo war nicht besonders er hat sich zwar vor dem Rennen verletzt aber trotzdem sind wir stark am überlegen, seine Rennkarriere nun endgültig zu beenden. |
| Thema: | Diesmal wird es spät . |
| Beitrag: | 18.45 Uhr start am Großen Dallmayer Preis in München. Merci Bien (Susi Wlodkowski) und Präirie Almondo (Kathi Irmer) müssen am Sonntag um 18.45 Uhr an den Start. Das Rennen geht über 1600 m, für Mondi wird es ganz schwer es ist eigentlich nicht seine Distanz und es starten 15 andere und sehr gute Pferde. Bei Merci Bien können wir zuversichtlicher sein, wir sind uns aber sicher das sie noch nicht ganz auf Ihrer Leistungshöhe ist. Hals und Bein Ihr beiden. |
| Thema: | Allez les Blue gewinnt das Quarter Mile Rennen |
| Beitrag: | Allez les bleu gewinnt das Quarter-Mile-Race. Allez les bleuy vor Lady in Satin und TNT Magic King. Vor allem die 16 jähirige Paint Horse Stute überraschte alle in München. TNT Magic King brachte 2 große Reisebusse voll Fans mit. Der Hengst machte vom Start weg mächtig Tempo aber konnte es bis zum Schluss nicht halten. Allez les bleu setzte sich dann mit zwei Längen Vorsprung durch. Es war ein gelungener Auftakt. |
| Thema: | Es reicht wieder nicht . |
| Beitrag: | 1:20,68 das war ein Pfeil - Schnelles Rennen.Merci Bien wird 6. ist aber diesmal nur 3 Längen geschlagen. Das Rennen war stark "überpaced" also viel zu schnell. Merci Bien war das schnellste Pferd auf den letzten 150 m. 1300 m sind deutlich zu kurz für die Stute. Prairie Almondo war zwar vorletzter aber war in der Lage das Tempo am Anfang zu halten. Mondi ist deutlich weiter galoppiert als im Ersten. Großes Ziel ist ein 1200 m Rennen in Baden Baden - Ende August. |
| Thema: | Sontag 12.07. in München |
| Beitrag: | Als besondere Showeinlage und Attraktion wird es einenVergleichskampf zwischen einem Vollblüter, einem Quarter-Horse und einem American Paint-Horse geben.Die Protagonisten sind ALLEZ LES BLEU, ein 14-jähriger Wallach, der in seiner Rennkarriere zwei bis elfjährig bei 107 Starts 6 Rennen und über 40.000 Euro gewann, TNT MAGIC KING, ein sechsjähriger in Deutschland hocherfolgreicher Quarter-Hengst und die sechszehnjährige Paint-Stute LADY IN SATIN, die in einem Matchrennen schon einmal gegen einen Vollblüter gesiegt hat. |
| Thema: | Feedback |
| Beitrag: | Hallo Mike. nun wollte ich mich noch einmal bei dir bedanken, dass ich in den 4 Tagen so viel bei dir lernen konnte und durfte. Durch die Arbeit mit dir und das Kennenlernen der Dual-Aktivierung verstehe ich Cico nun viel besser. Ich gönne ihm heute einmal einen Ruhetag (nur spazieren, aber konzentriert). Ab morgen beginne ich dann auch hier mit dem Training. Ich hoffe, das wir das bei dir gelernte gut umsetzen und besser werden. Vielen lieben Dank. Liebe Grüße Sabrina |
| Thema: | Merci Bien und Prairie Almondo starten diesmal im gleichen Rennen. |
| Beitrag: | 1300 m ist die Strecke und beide laufen zum erstenmal zusammen. Mondi hat Boa oft den Weg freigemacht und Ihr somit zwei Siege und etliche Plätze gesichert. Mal sehen wie es diesmal läuft. Am Abend des 12.07. sind wir schlauer. Bei den Reitern haben wir nichts verändert wir bauen auf die bisherigen Reiterinen. |
| Thema: | Comeback von Mondi gelungen ! |
| Beitrag: | 1. Rennen Prairie Almondo hat seinen ersten Start seit fast einem Jahr. Alle gut gelaufen, er war ruhig und brav wie nie zuvor - Dank an Kathi unsere gute Seele am Stall, sie hat ihn gut vorbereitet und natürlich auch selber geführt. Es ist kaum zu glauben, vor knapp fünf Wochen haben wir ihn erst ins Training genommen wir konnten aufgrund der schlechten Wetterlage KEINE EINZIGE Schnellarbeit in München machen und er hat sich bis ca. 250 m vor dem Ziel an der dritten Stelle gehalten. Respekt er ist immerhin schon 12 Jahre alt. |
| Thema: | Comeback von Prairie Almondo |
| Beitrag: | Mit Elke Zenz im Sattel. Elke hat mit Prairie Almondo 2005 in Mannheim bei seinem ersten Comeback gewonnen und reitet Mondi nun am Sonntag in München im Amateurrennen über 1300 m. Merci Bien und Boa, gehen mit Susi Wlodkowski und Kathi Irmer ins Rennen über 1600 m. |
| Thema: | Mondi im ersten Rennen |
| Beitrag: | in dieser Woche nicht leichter gemacht, wir konnten mit Mondi nicht mal eine einzige Schnellarbeit machen. Um so mehr sind wir gespannt wie sich unsere Kämper schlagen werden. Die Felder sind nicht klein und wir hoffen das es bis morgen noch ein wenig abtrocknet. Der weiche Boden ist weder Mondis noch Boa´s, Ding. Wir werden sehen. Hals und Bein Ihr drei. |
| Thema: | Gehirnareale vergrößern |
| Beitrag: | Die Rindenareale (z.B. motorische und visuelle Cortex) vergrössern sich nur,wenn einige Komponenten gegeben sind. 1. Aufmerksamkeit/Neugier 2. Belohnung; Prinzip"besser als gedacht" 3. Inputhäufigkeit (also wie oft wird der Reiz präsentiert) |
| Thema: | Feedback |
| Beitrag: | Mein Sattler war gestern da. Er hat Chakira ja Ende März, bevor ich zu Dir kam, einen neuen Sattel angepasst. (Und mir auch gesagt, in was für einem kläglichen Zustand Chakira ist.) Gestern war er erstaunt und voll des Lobes, wie gut sie sich entwickelt hat: sowohl der Ernährungszustand viel besser als auch die Muskulatur in dieser Zeit erstaunlich gut aufgebaut und überall da, wo es sein soll. Er hat mich sehr gelobt und gesagt, ich würde sie richtig gut trainieren. Und da will ich es nicht versäumen, Deinen Dir zustehenden Anteil des Lobes an Dich weiterzuleiten. Man sieht bereits, dass sie mehr mit der Hinterhand arbeitet! |
| Thema: | Wieder im Mittelfeld. |
| Beitrag: | Boa 7. - Merci 8. im schnellsten 1600 m Rennen des Tages.Die vier Mädels haben einen guten Job gemacht. Merci hat bis zum Schluß gezogen und ist auf dem Weg - keine Übersäuerung der Muskelatur und die Ruheatmung schnell erreicht. Boa fand mit Kathi Irmer zweimal eine Lücke die aber leider auch zweimal wieder zu ging. So what - wir geben nicht auf. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. PS: Es waren nur 4 Längen zum Sieger - das sind 0,75 Sekunden !!!! |
| Thema: | 12.06. Rennen in München |
| Beitrag: | ..Beide Boa und Merci haben eine gute Startbox erwischt. Vier und Eins. Die Pferde sind fit und haben Ihre Abschlussarbeiten gut erledigt - wir werden sehen. Unsere Erwartungen sind nicht besonders hoch - aber Gewinnen wollen wir immer. Also HALS und BEIN, Ihr beiden. PS: Prairie Almondo`s erster Start ist am 28.06. in München geplant und reiten wird Ihr Elke Zenz, aber dazu gibt es noch Extrainfo´s. |
| Thema: | Ein paar Gedanken |
| Beitrag: | Du hast mir mal am Telefon erzählt,dass du den Verdacht hast dass Pferde eine Gehirnhälfte (die linke) nicht benutzen bzw,abschalten. Jetzt ist es ja so,dass das Gehirn plastisch ist, sich die Areale im Gehirn also das Areal für Sehen oder Bewegung (usw.) bei "Gebrauch " vergrössern und bei nicht Gebrauch verkleinern. Benutzen also Pferde eine Hirnhälfte weniger als die andere verkleinern sich die Areale im Gehirn und das Pferd kann sein Potential nicht ausschöpfen |
| Thema: | Wir arbeiten uns nach vorne ! |
| Beitrag: | Im Mittelfeld gelandet.Darren Moffat auf Boa zu setzten war die richtige Entscheidung, trotz einem auf diesem Boden und Distanz viel zu schnellen Rennen, ein sechster Platz das ist in Ordnung für uns. Andrasch Starke gab uns gute Hinweise, so scheint es als ob die Stute im Finisch übersäuern würde, das ist ein Aussage mit der wir weiterarbeiten können - denn wir wissen ja alle: Nur wer liegen bleibt ist zu bemitleiden - Hinfallen ist nicht schlimm !!! |
| Thema: | Definition Calloso bulbäre Index |
| Beitrag: | Dieser Calloso bulbäre Index gibt an, um wieviel mehr oder weniger die Grosshirnhemisphären untereinander kommunizieren,als das Gehirn für die Koordination der Körperfunktionen aufwendet. Er beträgt beim Menschen 3,12,beim Schimpansen 1,79,beim Elefant 1,11,beim Delphin 0,93,beim Hund 0,89,beim Pferd 0,70,bei der Katze 0,67 und bei Lemuren 0,32. Die Gehirne von Reptilien,Sinvögel und Beuteltiern haben keinen Balken |
| Thema: | ANDRASCH STARKE auf Merci Bien.. |
| Beitrag: | Deutschlands bester Jockey reitet Merci Bien. Wir konnten Andrasch Starke für das Rennen am Montag gewinnen. Der International erfolgreiche Spitzenreiter wird sich in den Sattel von Merci Bien schwingen. Andrasch Starke hat in diesem Jahr schon über 400.000 .- Euro mit seinen Ritten eingelaufen und wir hoffen alle es kommen am Montag noch ein paar Euro dazu |
| Thema: | Jetzt ist es amtlich .... |
| Beitrag: | Seit dem 13.07.2008 hat Michael Geitner die Bestätigung – der Amtstierarzt von München bescheinigt Michael Geitner das seine Rennpferde in Top-Zustand, bestens trainiert und vorbereitet sind für Ihre Aufgaben. Gestern besuchte uns (ein wenig überraschend) der Amttierarzt auf der Rennbahn – der Hintergrund eine Anzeige das meine Pferde bzw. Boa vollkommen überfordert und schlecht trainiert wäre. Sie müsste sogar nach dem Rennen regelmäßig mit Infusionen behandelt werden um sich noch auf den Beinen halten zu können. Dazu muss ich ein wenig ausholen damit Ihr das Versteht warum diese Geschichte überhaupt passiert ist. Am 07.Januar habe ich einem Ehepaar den Einstellvertrag für Ihre drei Pferde gekündigt, ordnungsgemäß und aus privaten Gründen. Also, nix tragisches beim Verlassen unserer Anlage hat man sich sogar noch bedankt bei uns für die gute und aufwendige Pflege der Pferde. Nach ca. 2 Monaten begann dann die üble Nachrede, Anwaltsbriefe usw. usw. Alles wegen einer verletzten Ehre. Und nun der vorläufige Höhepunkt der Geschichte – der Amtstierarzt, aber man konnte uns ja keinen größeren Gefallen tun – denn jetzt ist es amtlich unseren Rennpferden geht es gut und zwar sehr gut. Euer Michael Geitner PS: Jeder der schon mal auf unserem Hof war und unsere Pferde kennt weiß wie gut es Ihnen geht und wie sie trainiert sind – das Ehepaar, eigentlich auch !! |
| Thema: | Pferdetrainer Michael Geitner speckt Pferde ab |
| Beitrag: | Ab sofort bietet Pferdetrainer Michael Geitner in Bayern ein einmaliges Konzept: Zusammen mit einem erfahrenen Team speckt er übergewichtige Pferde schonend ab. Damit ermöglicht er selbst EMS- und Cushing-Pferden ein beschwerdefreies Leben und volle Einsatzmöglichkeit. Der bekannte Buchautor Geitner stellt auf der Rancho Alegre in Rechtmehring Einstall-Plätze für übergewichtige Pferde zur Verfügung. Aufgrund der vergangenen Forschungen, Erfahrungen und Erfolge hat Geitner ein kompetentes Team zusammengestellt, daß sich um die vierbeinigen Patienten kümmert. Durch eine Futteroptimierung und einen Hufschmied vor Ort werden die Vierbeinigen Patienten optimal eingestellt. Eine renommierte Münchener Pferdeklinik steht für die analytische Diagnosen und Notfallversorgung zur Verfügung. „Wir können bestätigen, was eine Reihe von Interventionsstudien über Pferde mit EMS bereits vermutet haben: Ein vorhandenes Equines metabolisches Syndrom lässt sich durch ein individuell abgestimmtes Fütterungs- und Trainingsprogramm weitestgehend zurückdrängen“, berichtet Thomas Kranz von Natural Horse Care. Das ausgeklügelte Trainingssystem, das Geitner jedem Neuankömmling verpasst, hat entscheidenden Einfluss auf den Pferdekörper. Auf dem Trainingsplan stehen Laufband und Dual-Aktivierung. Ein grasfreies Paddock, tägliches Wiegen mit der hofeigenen Pferdewaage und ein individueller Ernährungsplan sichern den Erfolg. Anhand eines Passes, in den täglich das Gewicht des Pferdes und weitere wichtige Parameter eingetragen werden, erhält der Besitzer einen Nachweis über die Abnahme und Genesung seines Pferdes. „Eine Diät mit Heu ist immer nur ein Notfallprogramm. Sie bietet dem Pferd keine artgerechte Ernährung und Versorgung mit den so dringend benötigten Vitalstoffen. Die können von Laien leicht über- bzw. unterdosiert werden“, betont Geitner. Besonders wichtig ist es, Fälle von Futterrehe vom Equinen metabolischen Syndrom (EMS) und dem peripheren Equinen Cushing Syndroms (ECS ) zu unterscheiden. „Wir sind keine Klinik. Deshalb müssen wir schon vor dem Abspeck-Programm wichtige Details mit dem Besitzer und dem Tierarzt klären. Nur so können wir individuell auf die Bedürfnisse und die Krankheit des Pferdes eingehen. In erster Linie geben wir die Hilfe, die ein dickes Pferd zum Schlankwerden braucht“, erklärt Michael Geitner. „Wir bieten ein ausgefeiltes Ernährungs- und Bewegungsprogramm. Dicke Pferde benötigen eine ganzheitliche und umfassende kompetente Betreuung, damit keine lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen wie Hufrehe oder Cushing beim Pferd auftreten.“ Der Preis von 199.- ‚Euro wöchentlich enthält neben dem Aufenthalt inkl. Futterplan und Fütterung mit Spezial Grundfutter auch 5 Trainingseinheiten (Laufband oder Dual-Aktivierung und tägliches Verbringen auf die grasfreien Paddocks. Mehr Information unter kontakt@pferde-ausbildung.de |
| Thema: | Markenrechtsverletzung der Marke Dual-Aktivierung |
| Beitrag: | 1500 Euro an Animals Angels wegen Markenverletzung Dual-Aktivierung Ein Hamburger Sportartikelhersteller muss 1500,- Euro Vertragsstrafe an den gemeinnützigen Verein „Animals Angels“ zahlen, weil er unrechtmäßig den geschützten Begriff Dual-Aktivierung für seine Sportartikel verwendet hat. Michael Geitner, der Erfinder der Dual-Aktivierung, hält das Markenrecht an den Artikeln (Pylonen und Dual-Gassen) die exklusiv über das Versandhaus Krämer Pferdesport vertrieben werden. Die Firma Krämer war auf das unrechtmäßige Treiben des Hamburger Sportgeschäftes aufmerksam geworden und hatte sich per Rechtsbeistand gegen die Markenverletzung gewehrt. Bereits vorangegangen war eine Entscheidung des Landgerichtes Frankfurt am Main die bereits einen Internetshop-Betreiber wegen der gleichen Sachlage verurteilt hatte. Warum muß man Waren derart schützen? „Eine Frau die eine Dose Nivea kauft, möchte auch nicht am nächsten morgen mit Pusteln im Gesicht aufwachen, nur weil ein findiger Geschäftsmann irgendeine Paste angerührt hat und Nivea draufgedruckt hat,“ so der lakonische Kommentar von Michael Geitner. Waren die markenrechtlich geschützt sind, haben den Hintergrund, eine bestimmte Qualität und Funktion zu garantieren. Weiterhin schützt es das Sachgebiet des Erfinders. Der Sportartikelhersteller hat inzwischen eingelenkt und wird auf Anregung der Firma Krämer und Michael Geitner die Strafe an AA für das Projekt „Arbeit gegen Schlachtpferdetransporte“ zahlen. |
| Thema: | Doppellongen-Kurs |
| Beitrag: | Longieren und insbesondere das Longieren mittels Doppellonge ist eine wirkungsvolle Methode, Pferde zu gymnastizieren. Bei der Ausbildung eines jungen Pferdes oder beim Vorbereiten eines Pferdes auf das Fahren war die Doppellonge schon immer unverzichtbar. Aber auch für Korrekturen bzw. Leistungsverbesserungen ist die Doppellonge ein effektives Instrument - egal welchen Leistungsstand oder Alter das Pferd hat. Eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter mit der Doppellonge kann die Ausbildung des Pferdes vervollständigen. In einer Kombination mit der DUAL-Aktivierung können hier mitunter die besten Ergebnisse erzielt werden. Diese Kombination eignet sich hervorragend um den Trainingsalltag abwechslungsreich und vielseitig zu gestalten. Die Vielseitigkeit der Ausbildung trägt maßgeblich zur Entwicklung der Ausstrahlung, Gehfreude, Leistungsbereitschaft und Leichtigkeit des Pferdes bei. Thomas Kranz entwickelte gemeinsam mit seiner Frau ein sehr effizientes und in ganz Deutschland gelobtes Ausbildungs – und Verkaufskonzept von Pferden. Auf dem Mooshof wurden bis 2005 aus Irland mehr als 50 Pferde pro Jahr importiert und in der Regel binnen 2 Monaten angeritten. In der Ausbildung dieser Pferde war die Arbeit mit der Doppellonge in Verbindung mit der Dual-Aktivierung unverzichtbar. Die enge Freundschaft zu Michael Geitner und die Begeisterung zu seiner Ausbildungsmethoden ergaben, dass hieraus eine effiziente neue Trainings- und Ausbildungsmethode entstand. Sie wird von Thomas Kranz bis heute eingesetzt und nun gemeinsam mit Michael Geitner weiterentwickelt. Michael Geitner und Thomas Kranz werden gemeinsam diesen Kurs leiten. Somit stehen den Teilnehmern zwei erfahrene Pferdetrainer an einem Wochenende zur Verfügung . Der Grundkurs soll in erster Linie die Grundbegriffe der Leinenführung und –anwendung sowie das korrekte Fahren vom Boden aus vermitteln. Am zweiten Seminartag wird neben der Arbeit mit den Dual-Gassen und -Pylonen das Tempo erhöht und die korrekte dynamische Bewegung an der DL geübt. Die einzelnen Griffe und der so wichtige Handwechsel werden eingehend vertieft. Ziel soll ein harmonisches und zwangloses Gesamtbild zwischen Ausbilder und Pferd sein. Im Anschluss an diesen Kurs sind weitere Grundkurse und ein Aufbaukurs im Jahr 2008 geplant. Die Kurse werden nur auf der Anlage von Michael Geitner angeboten. Begin jeweils 09:00 Uhr Ende jeweils 17:00 Uhr Teilnehmerzahl begrenzt eigene Pferde können mitgebracht werden. Benötigt wird eine Doppellonge mit 4 Umlenkrollen. (kein Seil) Handschuhe Fahrpeitsche oder lange Gerte wenn Pferd mitgenommen wird: 1 Longiergurt mit 5 Ringen (zusätzlich zwei kleine Karabiner) Unterlage (Sattelpad, Fell oder sonstiges) Geitnerhalfter Kopfstück mit Ausbildungsgebiss doppelt gebrochen |
| Thema: | Michael Geitner sucht Dual-Aktivierer |
| Beitrag: | Michael Geitner sucht Dual-Aktivierer Die Dual-Aktivierung braucht weiter Verstärkung! Deshalb sucht Michael Geitner, Buchautor und Begründer der Dual-Aktivierung noch mehr pferdebegeisterte Menschen die bereits Erfahrung mit Pferden und Menschen haben und die Qualifikation „Dualaktivierungs-Trainer“ bei ihm ablegen wollen. „Vor allem nach den Grundkursen sind meine Teilnehmer meistens alleine gelassen, weil kein kompetenter Ansprechpartner da ist. Resultat: Die Leute hören mit der Dual-Aktivierung auf,“ bedauert Geitner und stellt fest: „Inzwischen habe ich schon 40 Trainer ausgebildet und alle sind gute Leute. Die Nachfrage ist aber so groß, dass die Anzahl der Trainer bei weitem noch nicht ausreicht, um die Betreuung der DA-Anhängerschaft – Flächendeckend zu übernehmen. Momentan haben wir einen grossen Markt, aber kein kein grosses Angebot!“. Um das zu ändern bietet der Trainer aus dem bayrischen Rechtmehring bereits ab diesem Jahr verschieden Termine für die Trainerqualifikation an. „Neben der bereits bewährten Ausbildungsform möchte ich eine neue Generation von Dual-Trainern ausbilden“, erklärt Michael Geitner. Um möglichst viele Menschen zu erreichen ist für diese Ausbildung die Hürde „Berufstrainer bzw. Trainer C-A“ weggefallen. Jetzt kann sich jeder der entsprechende Ambitionen im Unterrichten von Mensch und Pferd hat für die Trainerfortbildung bewerben. Die Nachfrage nach Ausbildern sei enorm und würde noch weiter steigen, schätzt Geitner, wenn denn endlich genügend ausgebildete Trainer zur Verfügung stehen würden. „Natürlich werden wir in der Ausbildung keine fertigen Reitlehrer erhalten, aber motivierte und vor allem kundige Dual-Aktivierungs-Spezialisten“, fügt Geitner hinzu. Wer sich für den, in 3 Blöcke aufgeteilten und insgesamt 14-tägigen Lehrgang interessiert, kann sich unter www.michaelgeitner.de oder 08072-371536 informieren. |
| Thema: | Leistungspferde und Koppel |
| Beitrag: | Michael Geitner - Geitner Racinghorses September 2007 „Unsere Pferde kennen die Freiheit“ Der bayrische Besitzertrainer für Galopprennpferde und Problempferdetrainer Michael Geitner ist der Meinung, dass sogar Hochleistungspferde auf die Weide anstatt in den Stall gehören. Dass die Rechnung aufgeht, beweisen Geitners Pferde quasi monatlich auf der Galopprennbahn: Trotz täglichem Weidegang rennen Boa, Miss Anabell Lee und Almondo was das Zeug hält. Michael Geitner tritt für die naturnahe Haltung ein: „Pferde sind Frischluftler, benötigen Klimareize, dauernde Bewegung im Schritt und sozialen Kontakt“, erklärt der mehrfache Buchautor sein Konzept. In der letzten Zeit kamen immer wieder Diskussion unter Sportpferdebesitzern auf, die ihre Vierbeiner in der Box lassen, aus Angst sie könnten sich beim Weidegang Verletzungen zuziehen. Geitner lässt das unberührt: „Unsere Pferde kennen die Freiheit. Wir wissen, dass es Draußen besser ist für sie. Meine Pferde haben sich noch nie auf der Weide verletzt, allerdings haben wir auch keinen Stacheldraht als Einzäunung. Es besteht aber ein wesentlich höheres Risiko z.B. von angelaufenen Beinen oder Verhaltensstörungen durch 23 Stunden Boxenhaltung zu produzieren.“ Dass seelisch ausgeglichene Pferde beständige Leistungen zeigen, davon ist Geitner überzeugt. Dies wäre auch im Hochleitungssport so. Das Beste sei, laut Michel Geitner, neben einem ausgewogenen Training und einer genau abgestimmten Fütterung, den Pferden die Freizeitgestaltung selbst zu überlassen und das sei nun einmal mindestens 8 Stunden grasen. ViSdP Michael Geitner Au 6 Rechtmehring Abdruck PM und Foto kostenlos, Beleg erbeten Kontakt@pferde-ausbildung.de www.MichaelGeitner.de www.Geitner-Racinghorses.com Foto: Michael Geitner (Miss Annabell Lee im Siegeseinlauf) |
| Thema: | Buch Rezension Dual-Aktivierung |
| Beitrag: | Meine Meinung zu dem Buch: von › Werner Popken Michael Geitner weiß, wie man es macht. Er hat sich selbst zum Markenzeichen entwickelt. Wenn man bei Google seinen Namen eingibt, erscheint seine Seite auch ohne Anführungsstriche sofort und zweimal: Zuerst sein Club, und dann er selbst. Insgesamt gibt Google fast eine halbe Million Ergebnisse - und Amazon ist natürlich dabei, sowohl bei der normalen Suche als auch im Anzeigenteil. Peinlich, daß die Werbeabteilung von Amazon ihr eigenes Lager nicht kennt - aber wenn man bei Amazon nach Geitner sucht, findet man sogar vier Bücher. Klaus Ferdinand Hempfling ist demgegenüber weit abgeschlagen. Dabei galt Hempfling doch immer als derjenige, der virtuos manipulierend mit den Medien umgehen kann, den die Frauen lieben, der alle verrückt macht. Angeblich will Amazon fünf Bücher von ihm haben, aber wenn man die Probe aufs Exempel macht, erlebt man sein blaues Wunder. Neun Suchergebnisse bringt Amazon, acht davon in englischer Sprache, dazu den vergriffenen Kalender auf Deutsch. Wie peinlich! Wie konnte Amazon so groß werden, fragt man sich bei diesen Fehlleistungen? Befragen wir einmal Google, wie populär Heinz Welz ist: Auch der hat Hempfling weit überrundet, ist aber nur halb so populär wie Geitner, und Amazon weiß überhaupt nicht, was am Lager ist, behauptet aber immerhin schon mal, etwas zu haben. Mich wundert, daß eBay nicht mit von der Partie ist. Sonst behaupten die doch immer, man könne alles, aber auch wirklich alles bei ihnen kaufen. Warum kann man Geitner, Hempfling und Welz nicht bei eBay haben? Natürlich nicht die Personen, die Bücher - was dachten Sie denn? Meine Abfrage ist natürlich unpräzise und könnte damit extrem verfälschte Resultate liefern. Google findet auch alle Seiten auf denen " Michael Meyer" und "Wilfried Geitner" erwähnt werden - nur so als Beispiel, ich weiß gar nicht, ob es diese Leute gibt. Wenn man wissen will, wie populär diese Autoren sind, muß man die Namen natürlich in Anführungszeichen setzen. Aber auch bei dieser schärferen Probe ergibt sich dasselbe Bild: Geitner Welz Hempfling 50.300 9.670 28.500 Geitner ist also Platzhirsch, Hempfling liegt klar vor Welz - wäre ja auch verwunderlich, bei dem Wirbel, den er weltweit ausgelöst hat! Google findet übrigens als erste Seite zu Hempfling nicht seine eigene, sondern den Warnungstext zum Pferdeschamanen - nicht schön für Hempfling. Aber vermutlich kümmert ihn das alles nicht mehr. Der war wahrscheinlich nie daran interessiert, die Medien für sich einzusetzen, wie alle vermutet haben, er war einfach nur medienwirksam, schick, attraktiv. Das kann man von Geitner so nicht behaupten. Er geht gut als Bayer durch und wirkt auch durchaus sympathisch, aber der erhobene Zeigefinger auf einem seiner Bücher wäre mit Hempfling nicht zu machen gewesen - verstehen Sie, wie ich das meine? Heinz Welz ist in Sachen Marketing sicher auch kein Waisenknabe, trotzdem kommt er an Geitner einfach nicht ran. Wie kann man sich das erklären? Eine weitere Suche mit "Claus Penquitt" ergab einen Popularitätslevel von 16.400 und 9 Anzeigen! Interessant! Auch hier: Geitner ist dreimal populärer, obwohl Penquitt schon viel länger im Rennen ist. Sie mögen diese Betrachtung als unerheblich einschätzen, aber das ist sie nicht. Im Gegenteil, sie ist sehr aussagekräftig, denn diese Werte können nicht manipuliert werden. Sie ergeben sich durch Querverlinkungen und Erwähnungen, geben also sozusagen die Reaktion des Marktes wieder. Der Markt sagt: Geitner ist ein Begriff, mit Geitner setzt man sich auseinander, durch Geitner läßt man sich fördern. Noch ein Versuch: "Monty Roberts" liefert 478.000 Einträge und 4 Anzeigen. Gegen den ist Geitner selber ein Waisenknabe. Monty Roberts steht durchaus in einer Beziehung zu Geitner, oder besser Geitner zu Roberts. Mir geht das Bild nicht aus dem Kopf, das Michael Geitner direkt hinter Monty Roberts zeigt, als Titelbild der Cavallo. Michael Geitner als deutscher Statthalter von Monty Roberts. Daraus ist bekanntlich nichts geworden, aber die Förderung durch die Cavallo, die ja ihrerseits wiederum mit dem Verlag Müller Rüschlikon verbunden ist, hat sicherlich zur Erfolgsstory von Michael Geitner beigetragen, genauso wie die Entwicklung des Markenzeichens "Be strict", das es wirklich zu einem Markenzeichen gebracht hat, während das "Join up®" von Monty Roberts eher mitleidig belächelt wird. Seine deutscher Statthalterin ist, wenn ich das richtig sehe, bei Funk und Fernsehen sehr beliebt, aber weniger in der Szene. Michael Geitner hat es dort zu Starstatus gebracht mit einem eigenen Fanclub. Auch das nenne ich exzellentes Marketing. Nun also die Dual-Aktivierung. Wieder so ein Begriff, der ganz wunderbar auf der Zunge zergeht, der sich ganz automatisch im Kopf verankert, der genau das ausdrückt, wofür er steht - einfach genial! Michael Geitner ist in seinem Vorwort ganz offen: Dual-Aktivierung ist Gehirngymnastik für Pferde. Wer es nicht live gesehen und nicht selber ausprobiert hat, der wird kaum glauben, daß eine Fahne, Pylonen, gelbblaue Schläuche und dazu kombinierte Übungen beim Pferd so viel bewirken. Dabei ist die Dual-Aktivierung nichts Neues: Sie basiert auf Beobachtungen und Trainingstechniken, die schon lange bekannt sind - etwa das Problem der natürlichen Schiefe beim Pferd oder die Erfahrung, daß Pferden grundsätzlich alles von rechts und von links beigebracht werden muß, weil sie es nicht automatisch auf die andere Körperhälfte übertragen. Neu ist aber die Systematik, die hinter diesem Training steckt. Neu sind auch die verblüffend schnellen Änderungen im Körper und im Verhalten des Pferds; positive Veränderungen, die mich anfangs immer wieder erstaunten. Nach einer Erprobungsphase stellte ich mit den genannten Hilfsmitteln eine Handvoll Übungen zusammen, die bei Pferden die Konzentration verbessern und sogar bei Problemen wie scheuen, beißen oder steigen helfen. Aber wie funktioniert der direkte Draht zum Pferdehirn? Grundidee war für mich, die Behauptung zu hinterfragen, daß man mit einem Pferd von beiden Seiten trainieren muß. Mir war aufgefallen, daß Pferde stets eins ihrer Augen bevorzugen. In der Regel ist es das Rechte, mit dem sie alle gefährlichen Situationen einzuschätzen versuchen, auch wenn die Gefahr von rechts kommt. Folglich wird nur die dem rechten Auge zugeordnete linke Gehirnhälfte angesprochen - die linke Gehirnhälfte liegt quasi brach, weil das Pferd nicht mit dem rechten Auge schaut. Deshalb versuchte ich ein Trainingssystem zu entwickeln, welches das Pferd dazu bringt, auch mit seinem ungeübten linken Auge zuschauen, wodurch beide Gehirnhälften stärker aktiviert werden. An Trainingspferden stellte ich verblüfft fest, daß scheinbar banale Übungen viele Ausbildungsschritte sparen: Statt am Halfter zu rucken, um das Pferd aufmerksam zu machen, wird es nun durch das Bewegen einer Fahne hellwach; der erste Schritt der Aktivierung. Ich setzte die Pferde ständig wechselnden Reizen aus, um im Pferdehirn die Rechts-Links-Koordination anzuregen. Bissigen, aggressiven Korrekturpferden flößt die Fahne genug Respekt ein, um nicht zuzubeißen. Sie achten auf mich und arbeiten fleißig mit. Das Pferd muß dabei ständig vom rechten Auge zum linken und zurück wechseln. Dadurch muß es in schneller Folge Reize mit beiden Gehirnhälften verarbeiten. Diese Aktivierung bringt das Pferd dazu, bewußter zu schauen, Reize gelassener zu verarbeiten und schneller zu lernen. a.a.O., Seite 8/9 Hätte ich dies in einer Buchhandlung gelesen, wäre die Sache für mich klar: Das Buch muß ich haben, das ist sein Geld wert, mit dieser Technik will ich mich auseinandersetzen. Geitner offenbart sich hier als praktisch arbeitender Wissenschaftler oder wissenschaftlich arbeitender Praktiker, also als jemand, der zugleich wissen und anwenden will, der Fragen stellt und Übungen entwickelt, Experimente gewissermaßen, die dann gleich in Rezepte umgewandelt werden, die man Leuten in die Hand drücken kann, die nicht über die Erfahrung und die Zeit verfügen, die ein Mann wie Michael Geitner mitbringt. Auf Seite 12 erzählt Geitner, wie er gewissermaßen durch Zufall in diese Richtung gestoßen wurde. Er nennt das Ganze eine "Kettenreaktion ungeahnten Ausmaßes". Sie wurde ausgelöst durch einen Tierarzt, der seine Pferde zur Korrektur ablieferte. In der Folge ergab sich für Geitner der Kontakt zur Wissenschaft und zur Universität München. Die ersten Seiten sind dem Farbsehen und der Unschärfe des Pferdesehens gewidmet. Geitner schlachtet die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft aus und zieht die entsprechenden Konsequenzen für seine Aufgaben. Die blauen und gelben Farben für die Hindernisse helfen den Pferden, sich zu koordinieren, zu konzentrieren und auszubalancieren. Sein Ziel ist dabei durchaus auch die Leistungssteigerung von Sportpferden durch den gezielten Einsatz seiner Technik. Dazu hat er in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachleuten Trainingspläne für die verschiedenen sportlichen Disziplinen entwickelt. Im Nachwort zählt er eine ganze Reihe von Freunden und Kollegen auf, die ihm bei der Entwicklung seines Systems geholfen haben. Eine davon ist Kiki Kaltwasser, die den Text des Buches geschrieben hat - wie bitte? Die Fotos sind von der Cavallo beigesteuert worden. Auch das gehört zum Erfolg: Andere für sich arbeiten zu lassen, selber aber die Meriten einzustreichen. Frau Kaltwasser erscheint nur im Kleingedruckten und im Nachwort. Dabei hat sie doch selbst schon einen Namen. Allmählich habe ich eine Vermutung, warum Michael Geitner so populär ist. Mir scheint, daß Geitner eine umgängliche Person ist, die wach auf ihre Umwelt reagiert, begeisterungsfähig und lernfähig ist und durch ihre offene Art die Menschen erreichen und für sich einsetzen kann. Nun ist das schon ziemlich viel - aber die Entdeckung der Zusammenhänge und die Entwicklung der Techniken, die in diesem Buch vorgestellt werden, sind natürlich ein Geschenk im Leben eines Menschen, mit dem man nicht rechnen kann. Die Begeisterung über diesen neuen Entwicklungen ist daher verständlich und gibt zu größten Hoffnungen Anlaß. Man darf gespannt sein, wie man in 10 oder 20 Jahren auf diese Neuerungen zurückblicken wird, wenn die Szene sich lange genug damit auseinandergesetzt hat. Vom Glanz eines Monty Roberts ist nicht mehr viel geblieben, Klaus Ferdinand Hempfling ist extrem gerupft, Heinz Welz hat vermutlich wenig Ambitionen in Bezug auf die Sportszene. Michael Geitner zeigt da wenig Berührungsängste, im Gegenteil, die Empfehlungsschreiben, die in der Mitte des Buches abgedruckt sind, beweisen nicht nur einmal mehr sein Marketingtalent, sondern auch sein Interesse, von diesen Kreisen ernstgenommen zu werden und sie umgekehrt für seine Zwecke einzusetzen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Nicht nur habe ich nichts gegen Marketing, sondern Marketing ist meiner Meinung nach sogar ganz wesentlich. Wenn einer etwas zu sagen hat und keiner will es hören oder hat noch nicht einmal die Gelegenheit, davon Kenntnis zu bekommen, ist niemandem gedient. Wer eine Botschaft hat, muß diese auch verkaufen, sonst ist sie so gut wie nie gewesen. Jedenfalls kurzfristig gesehen. Die Zeit korrigiert nämlich nicht nur Überschätzungen, sondern auch anfänglichen Mißerfolg - sonst wäre ja zum Beispiel aus Vincent van Gogh nie etwas geworden. Was in der Welt ist, wirkt, und die Wirkung kann von niemandem dauerhaft beeinflußt werden. Zwar kann beispielsweise die Cavallo und der Verlag Müller Rüschlikon Geitner stark fördern und damit auch für eine gewisse Zeit gute Erfolge erzielen, zum Beispiel einen großen Bekanntheitsgrad im Internet, wie ich den zu Anfang feststellen konnte. Letzten Endes wird sich aber die Sache selbst bewähren müssen. Das Fazit dieses Buches ist: Hier wird eine Methode vermittelt, mit der man das, was man möchte, schneller und sicherer und mit größerem Erfolg erreichen kann. Das behaupten viele, das ist geradezu eine Standardbehauptung. In diesem Fall könnte ich mir vorstellen, daß eine kritische Masse sich mit den Methoden schon allein deshalb beschäftigt, weil man etwas kaufen kann: Die Hilfsmittel nämlich, bei Krämer. Man kauft ja so gerne, deshalb gehört zu einem guten System auch ein entsprechendes Paket Verkaufswaren. Und wenn man erstmal die Hilfsmittel hat, macht man auch die Übungen, und wenn man die Übungen macht, wird man Erfolge haben. Dann identifiziert man sich mit dem System, schwärmt davon und betreibt auf diese Weise kostenloses, höchst wirksames Marketing für den Systeminhaber. So läuft das, aber das sind ganz allgemeine Mechanismen, die an der Sache selbst nichts ändern. Für Michael Geitner ist das System verblüffend, und das glaube ich ihm. Also dürfte es für die Käufer genauso funktionieren, denn nichts spricht dagegen, daß sie diese Methode ähnlich gut beherrschen lernen wie er selbst. Und damit das auch gut und sicher so funktioniert, bildet er selber wieder Trainer aus; Kiki Kaltwasser zum Beispiel. So soll und muß es wohl funktionieren. Übrigens hat das alles auch etwas mit uns Menschen zu tun. Auch wir sind keineswegs symmetrisch und müssen oder sollten dual aktiviert werden. Aber das ist eine andere Geschichte. erschienen 12.02.06 |
| Thema: | Galopprennpferde |
| Beitrag: | Liebe Be Strict´ler, Erst einmal möchte ich mich herzlich für die vielen Glückwünsche zu meiner Besitzertrainerlizenz bedanken! Mir fällt nun auch ein Stein von Herzen, dass ich mich dazu durchgerungen habe, diese Lizenz zu erwerben, hat sie doch viel Lernen und Arbeit mit sich gebracht! Ich muss sagen, es hat sich sehr gelohnt, weil ich doch viel mehr mitnehmen konnte als zu Anfang gedacht. Ich habe viel an Hintergrundwissen dazu gewonnen, welches mir in vielen Bereichen nützlich sein wird. Nun ist alles hinter mich gebracht und ein neues Kapitel kann beginnen. Oft wurde ich angesprochen: „Warum, um Gotteswillen, hast Du jetzt Galopper ????“ Tierquälerei, 23,5 Stunden Box und 4 jährig nur noch „Schrotthaufen“, das sind all die Aussagen die mir von Menschen entgegen gebracht, worden sind. Ich weiß nicht wie anderen Ortes Trainiert bzw. die Pferde gehalten werden, denn ich habe nie bei einem Galopp –Trainer hospitiert, aber ich bin Inspiriert von Raimund Nitsche und Andrea Angel (die übrigens auch, mit mir die Besitzertrainerlizenz erworben hat und das sogar als Lehrgangsbeste) beide kommen aus dem Trabrennsport und haben mir gelehrt wie ein Rennpferd zu Pflegen, Halten und auch zu Trainieren ist. Und das hat mich so fasziniert – Glückliche und Leistungsbereite Pferde zu sehen, das ich diese Philosophie zu meiner gemacht habe und im nächsten Jahr mit drei Rennpferden an den Start gehen werde. Unsere Pferde sind täglich 6 – 8 Stunden auf der Koppel, gehen 2 mal die Woche ins Gelände, werden 2 mal auf unserer eigenen Rennbahn trainiert und natürlich 2 mal die Woche in der Dual-Aktivierung geritten. Ausserdem gehen sie dreimal die Woche noch auf dem Laufband, täglich Magnetfeld, Massage und optimierte Fütterung sind selbstverständlich. Wir die Pferde schon bei uns auf der Anlage gesehen hat, wird mir Recht geben: „Die fühlen sich SAUWOHL“ Mithilfe der Dualaktivierung gibt es die Möglichkeit, aus jungen oder auch schon älteren Rennpferden solide Sportler zu machen, indem sie systematisch körperlich und mental aufgebaut werden, um für den harten, aber fairen Leistungssport fit zu sein. Dazu gehört, dass diese Pferde erst einmal als Partner und Reitpferd ausreichend ausgebildet werden, bevor sie zum Galopptraining auf die Rennbahn kommen. Dies hat den Vorteil, dass man die Muskulatur, Sehnen und Bänder auf schonende Weise trainieren und vorbereiten kann und das Pferd wesentlich stressresistenter ist. Verletzungen und psychosomatische Krankheiten werden reduziert und die körperliche Leistung maximiert. Ich erhoffe mir für die nächsten Jahre einen solchen Trend, damit der Galopprennsport wieder zu dem findet, was ihm eigentlich gebührt, denn Rennen ist das natürlichste für ein Pferd. Und hat man so manch gutem Galopper einmal in die Augen geschaut, sieht man den natürlichen Kampfgeist darin aufblitzen. Es kommt nur darauf an, wie man solch ein Pferd behandelt und fördert. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Adventszeit und weiterhin viel Erfolg und Spaß mit euren Pferden. Euer Mike Geitner |
| Thema: | Trainerausbildung und neues Buch |
| Beitrag: | "Liebe Be Strictler, Nun ist seit dem letzten Newsletter wieder eine ganze Weile vergangen, aber wie ihr euch sicher vorstellen könnt, beansprucht die endgültige Fertigstellung meines neuen Buches eine Menge Zeit. Um die große Nachfrage bewältigen zu können, wurde kurzfristig die Auflage erhöht, so dass der ursprüngliche Erscheinungstermin vom 1.10.05 auf den 1.11.05 verschoben werden musste. Ich bitte noch um ein wenig Geduld. Für 2006 ist ein Ausbildungssystem in Planung, welches zum Ziel hat, kompetente DA-Trainer zu lizenzieren. Diese sind dann von mir authorisiert, die Dual-Aktivierung fachgerecht zu lehren. Termine und Inhalte werden demnächst bekanntgegeben, daher bitte ich euch momentan von Nachfragen diesbezüglich abzusehen. Hintergrund dieses Vorhabens ist, dass in letzter Zeit Menschen auftauchen, die ohne fundiertes Wissen die DA lehren. Dabei ist es teilweise zu schwerwiegenden Fehlern gekommen, was zu einer allgemeinen Verunsicherung geführt hat. Deshalb möchte ich euch mit diesem System ein kompetentes Trainer-Netzwerk sicherstellen. Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg mit euren Pferden! Bis bald, Euer Michael Geitner |
| Thema: | Interesantes aus der Wissenschaft |
| Beitrag: | Informationen für Betroffene und interessierte Laien PDF-Datei zum Download EMDR und Psychotraumatologie Man findet inzwischen viel Information über diese beiden Themen. Zumeist sind sie entweder nur mit einem Fremdwörterlexikon zu verstehen oder die Inhalte so vereinfacht dargestellt, dass sie nicht mehr ganz korrekt sind. Hier versuchen wir, dem Abhilfe zu schaffen. Inhalt: Historisches Was passiert bei traumatischen Erlebnissen in unserem Gehirn? Warum kommt es dann aber zu posttraumatischen Belastungsstörungen? Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen Eine sehr effektive Technik zur Traumabearbeitung ist das EMDR. Was kommt nach der Traumabearbeitung? Prognose Historisches Man mag denken, dies sei eine sehr junge Wissenschaft. Dem ist nicht so. Bereits im 18. Und 19. Jahrhundert findet man Textstellen, die belegen, dass schon damals Unfallereignisse mit nachfolgenden Störungen bei körperlich Unversehrten in Verbindung gebracht wurden, so z.B. bei einem Eisenbahnunglück im 19. Jahrhundert. Auch Janet und Freud brachten in ihren Studien Lebensereignisse, die mit Gewalt verbunden waren, in Verbindung mit dem Krankheitsbild der Hysterie. Freud allerdings revidierte seine Theorie später aufgrund des Drucks der Öffentlichkeit - die Zeit war noch nicht reif dazu, zu sehen, dass etwas wie Inzest (sexuelle Misshandlungen in der Familie) existierte.Im ersten Weltkrieg gab es die "Kriegszitterer", die jedoch zumeist als Simulanten (Jemand, der etwas vortäuscht) oder Feiglinge behandelt wurden. Ihre Zahl war allerdings gegenüber früheren Kriegen erheblich höher - der Krieg `hatte sich zum Stellungskrieg gewandelt, d.h. die Soldaten mussten stunden- und tagelang in Todesangst regungslos ausharren - sie waren der Todesgefahr ausgeliefert, ohne etwas machen zu können, weder Angriff noch Flucht war möglich.Gleiches erfolgte im zweiten Weltkrieg und noch heute trifft man auf Menschen, die Panik bekommen, wenn nachts das Licht verlischt und die Bettdecke vielleicht auch noch etwas höher gezogen wird -wenn man diese Menschen befragt, erfährt man häufig, dass sie in den Bombentrümmern verschüttet waren. Aber nach diesem Krieg war Europa zerstört, zuerst ging es ums Überleben und später war man - besonders in Deutschland - nicht geneigt, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen (bis auf wenige Ausnahmen, die aber nicht von der Öffentlichkeit gehört wurden), denn diese Auseinandersetzung hätte auch bedeutet, sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandersetzen zu müssen.So brachte schließlich der Vietnamkrieg eine Veränderung: Tausende gesunder, junger Männer waren in diesen Krieg gezogen und kamen als gebrochene Menschen zurück. Die Einstellung, posttraumatische Störungen würden nur Menschen erleiden, die ohnehin schwach und krank seien, nicht wirklich leistungsfähig, konnte hier nicht mehr aufrechterhalten werden. Es folgte die erste Systematische Forschung.Dabei zeigte sich in der Psychotraumatologie sehr bald die bisher einmalige Tendenz, die verschiedenen Schulen der Medizin und Psychologie miteinander zu verbinden. Und wesentliche Aspekte der biologischen Funktionsweise unseres Gehirns sowie der Einfluss von rein psychologischen Faktoren auf diese Funktionsweisen sind im Rahmen der psychotraumatologischen Forschung entdeckt worden.Ein weiterer Meilenstein wurde 1987 gelegt, als Dr. Francine Shapiro praktisch zufällig entdeckte, dass eine rasches Hin- und Herbewegen ihrer Augen zu einer Veränderung der belastenden Gedanken führte, die sie gerade hatte: "EMDR entstand infolge einer zufälligen Beobachtung.........Als ich eines Tages durch den Park ging, merkte ich, dass gewisse belastende Gedanken, die mich verfolgt hatten, plötzlich verschwanden........... was mich in diesem Fall so verblüffte, war, dass sich die belastenden Gedanken in diesem Fall verändert hatten und verschwunden waren, ohne dass ich Bewusst etwas unternommen hatte, um dies zu erreichen..........Ich merkte schließlich, dass immer dann, wenn mir belastende Gedanken kamen, meine Augen spontan anfingen, sich sehr schnell in einer Diagonale hin- und her zu bewegen." (aus EMDR, Grundlagen und Praxis von F. Shapiro).Sehr schnell wurde in den darauffolgenden Jahren entdeckt, dass es sich beim EMDR (eye movement desensitization and reprocessing) um ein sehr effektives Werkzeug zur Bearbeitung psychischer Traumata handelt und eine intensive Forschung begann.In Europa ist Arne Hofmann der erste von Francine Shapiro ausgebildete EMDR-Trainer. Was passiert bei traumatischen Erlebnissen in unserem Gehirn? Dafür zunächst eine etwas vereinfachte Grafik, um die Abläufe deutlich zu machen.Wenn wir etwas erleben, erreichen zunächst die verschiedenen Sinneseindrücke über unsere Sinnesorgane die verschiedenen ersten Zentren in unserem Gehirn. Eindrücke des Auges das Sehzentrum, Eindrücke des Riechens das Riechzentrum, ebenso ist es mit Eindrücken auf der Haut wie Kälte , Schmerz usw. Sie rufen auch Gefühle hervor. Dies ist aus unserer Entwicklung gesehen logisch, denn bei gewissen Gefahren ist es wichtig, z.B. sofort Angst zu entwickeln, die uns darauf vorbereitet, zu reagieren, um unser Leben zu schützen. Stellen Sie sich einfach vor, sie sind ein Urmensch, mit nichts als einem schweren Stock bewaffnet und sehen sich plötzlich einem Raubtier gegenüber - dann ist es wichtig, dass Ihr Körper unmittelbar darauf reagiert, dafür sorgt Angst: Es werden Hormone ausgeschüttet, die dafür sorgen, dass das Herz schneller schlägt, der Blutdruck steigt, man schmerzunempfindlicher wird usw. – alles Reaktionen, die sowohl für Flucht als auch für Angriff erforderlich sind.In der heutigen Zeit hat man oft nicht mehr diese körperlichen Möglichkeiten, sich zu verteidigen und diese Reaktionen laufen ins Leere, dennoch bestehen sie weiter.Aber zurück zu den Zentren unseres Gehirns: Diese Zentren sind voneinander getrennt - wie also kommen diese unterschiedlichen Sinneseindrücke zusammen? Wie wird aus diesen Bruchstücken (Fragmenten) eine "Geschichte"?Ein wichtiger nächster Schritt scheint die Weiterleitung an die Amygdala (Mandelkerne) zu sein. Die Amygdala haben nach den Forschungen der letzten 10-15 Jahre die Funktion eines Zwischenspeichers. Zwar liegen weiterhin nur Bruchstücke vor, d.h. die verschiedenen `Sinneseindrücke und Gefühle liegen unreflektiert und nicht miteinanderverbunden in diesem ersten Gedächtnisspeicher. Information aus den Amygdala ist sehr leicht und sehr schnell abrufbar - wenn wir an den Urmenschen denken, ist auch das sinnvoll, reduziert es doch seine Reaktionszeit auf Gefahr erheblich und ist es doch äußerst sinnvoll, in einer Gefahrensituation nicht gleichzeitig die gesamte Gefühlspalette bewusst wahrnehmen zu müssen. Vielleicht hatten Sie schon einmal eine gefährliche Situation im Straßenverkehr, einen "Fast" - Unfall. Wenn Sie sich genau erinnern, werden Sie feststellen, dass Sie Ihre Angst erst fühlten und die Knie erst weich wurden und zitterten, nachdem Sie die Gefahr überwunden hatten. Stellen Sie sich das Überwinden der Gefahr vor, wenn sie Ihre ganze Angst gespürt und die Knie von Beginn an gezittert hätten - die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls wäre viel höher. Vielleicht wären Sie dabei zu schwerem Schaden gekommen. Diese Art der Speicherung ist also überlebensnotwendig.Doch auch, wenn Sie in solch einer Situation ihre Gefühle nicht bewusst wahrnehmen, sie sind dennoch da - abgespalten (dissoziiert), für sich allein vorliegend.Wenn die Gefahr vorbei ist, dann werden diese Informationen, die bis dahin unverbunden (fragmentiert) in den Amygdala gespeichert wurden, an die linke Großhirnhälfte weitergeleitet. In der linken Großhirnhälfte, bilden wir logische Verknüpfungen, "übersetzen" Eindrücke und Gefühle in Sprache (was im sog. Broca-Zentrum geschieht). Erst hier werden diese Eindrücke in einen Zusammenhang gebracht, erst hier entstehen die Worte für das, was da gerade passiert ist. Wenn diese erzählbare Geschichte nun endlich entstanden ist, dann kann sie weitergeleitet werden an den Hippocampus, den ersten richtigen Gedächtnisspeicher, zumindest nach allgemeinen Verständnis davon, was die meisten unter Gedächtnis verstehen. So funktioniert unsere "normale" Informationsverarbeitung und Speicherung. Warum kommt es dann aber zu posttraumatischen Belastungsstörungen? Wenn ein Ereignis sehr starke Gefühle von Angst, Wut und Trauer auslöst , wenn es sich z.B. um sehr schlimme Ereignisse handelt oder die Situation durch äußere u/o innere Umstände ausweglos erscheint ( der Schützengraben/ die Misshandlung durch den geliebten Vater), dann funktioniert dieser Ablauf nicht mehr. Die "Bruchstücke" bleiben praktisch in den Amygdala stecken und werden nicht an die linke Großhirnhälfte zur Verarbeitung weitergeleitet. Es resultiert ein Zustand, als ob der Betroffene immer noch in dieser Gefahr schweben würde, als ob er immer noch darauf vorbereitet sein müsste, die Gefahr abzuwenden. Bei einmaligen Ereignissen wie Autounfällen u.ä. reichen oft die normalen Verarbeitungsmechanismen, eine Zeitlang kommt es vielleicht zu vermehrtem Träumen oder zu Angst, an der Unfallstelle vorbeizufahren, aber wenn nichts weiter passiert, geht die oben geschilderte Verarbeitung weiter - nur eben langsamer und die Symptome verschwinden wieder.In vielen Fällen bleiben aber Schwierigkeiten bestehen, obwohl die eigentliche Gefahr längst vorbei ist, ist der Betroffene immer noch in Alarmstimmung, sein Gehör reagiert auf die leisesten Geräusche und er hat Schwierigkeiten, harmlose von gefährlichen sicher zu unterscheiden, man nennt das Hyperarousal. Vielleicht kontrolliert er seine Umgebung dadurch auch häufiger. Manche habe Alpträume und Schlafstörungen, andere erleben vor ihrem inneren Auge immer wieder das schlimme Erlebnis und es hat den Charakter, als ob es noch einmal passiert, obwohl derjenige schon weiß, dass es eigentlich Vergangenheit ist - doch es fühlt sich nicht so an.Wenn man sich das Modell der Informationsverarbeitung noch einmal vor Augen ruft und dazu an Forschungen u.a. von B. van der Kolk denkt, die zeigen, dass das Sprachzentrum eine ungewöhnlich geringe Aktivität zeigt, wenn Betroffene über das erlebte Trauma versuchen zu sprechen, wird klarer, dass die Weiterleitung der Informationen über das Trauma nicht an das Sprachzentrum weitergeleitet werden bzw. dort nicht verarbeitet werden. Die ganzen Sinneseindrücke und Gefühle bleiben also praktisch in den Amygdala "stecken" und es ist physiologisch so, als ob derjenige beständig in der alten Gefahrensituation ist. Es scheint so, als ob unser Gehirn ab einem gewissen Ausmaß intensiver Gefühle von Angst, Wut, Scham, Schmerz und Trauer seine übliche Verarbeitungsprozedur nicht mehr durchführen kann.Die Betroffenen reagieren unterschiedlich, manche meiden alles, was an das Trauma erinnert, wagen es nach einem Unfall z.B. nicht mehr, Auto zu fahren, weil sie dabei immer wieder Angstattacken bekommen, oder sie ziehen sich insgesamt zurück von dieser Welt, werden depressiv gestimmt, unternehmen nichts mehr, schließen sich zu Hause ein. Andere suchen immer wieder die Nähe zum Trauma, wie eine Betroffene, die vergewaltigt wurde und immer wieder daran denkt, versucht, darüber zu sprechen und jedes mal die alten schlimmen Gefühle von Ohnmacht, Angst Schmerz und Hilflosigkeit erlebt, so als versuchte sie mit aller Macht, das Geschehene doch noch zu verarbeiten. Manchmal treten schwere Symptome auch erst Jahre später auf, wenn andere belastende Ereignisse, an das alte Trauma erinnern, dem - manchmal über Jahrzehnte - ausgewichen werden konnte. Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen (zum Anfang)Wenn die Informationen über das während des Traumas Erlebte, gar nicht im Sprachzentrum verfügbar sind, dort nicht in Sprache übersetzt werden können, erscheint es sehr logisch, dass klassische Psychotherapieverfahren wie Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie allein nur einen sehr begrenzten Erfolg bringen können. Sie können im Gegenteil nach diesen Erkenntnissen sogar zu einer Verschlechterung führen, in dem die Betroffenen immer wieder erfolglos ihren unverarbeiteten Erinnerungen ( Angst, Schmerz, Wut etc.) ausgesetzt werden, was auf Dauer sehr zermürbend sein muss.Man benötigt also Wege, um bei der Verarbeitung entweder andere Ressourcen zu nutzen und somit das Sprachzentrum zu umgehen oder dieses zu aktivieren, das Erlebte zu verarbeiten.Der erste Schritt ist dabei, den Betroffenen Mittel in die Hand zu geben, ihren Erinnerungsbruchstücken nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein, insbesondere die Gefühle distanzieren zu können. Dies geschieht über autoimaginative Techniken. Man stellt sich z.B. intensiv eine Art Fernbedienung und einen Monitor vor und kann mit der Fernbedienung das Bild in der Vorstellung kleiner und größer werden lassen. Wer schon einmal einen Film erst im Kino und später im Fernsehen gesehen hat, kennt den Effekt: Im Kino in der ersten Reihe, Mitte: Wenn dort plötzlich ein Monster "auf einen zukommt", ist der Schreck sehr groß, denn man sieht nichts anderes mehr, ist praktisch im Film drin. Und im Fernsehen: Es dürfte einige Menschen geben, die es fast komisch finden, wenn diese "kleine Monsterchen" erscheint, zumindest ist der Schreck deutlich geringer. Ähnlich funktioniert diese Übung, nur eben auf der inneren "Bühne". Natürlich funktionieren diese Techniken erst nach längerem, intensivem Übungen und sollten zunächst auch nur unter fachkundiger Anleitung erfolgen.Für viele Betroffene ist das Gefühl, durch diese Techniken eine Steuerungsmöglichkeit zu erhalten, bereits eine wesentliche Entlastung.Wenn dies beherrscht wird und auch das Umfeld (z.B. soziale Umstände) stabil sind, kann die Traumabearbeitung selbst beginnen. Man kann sie schrittweise mit o.g. autoimaginativen Techniken bearbeiten, dafür gibt es inzwischen gut erprobte Techniken, die interessierte Therapeuten in speziellen Seminaren zur traumazentrierten Psychotherapie erlernen können. Der Trick hierbei scheint zu sein, dass man zunächst nicht die Sprache nutzt, sondern innere Bilder und diese werden in anderen Bereichen des Gehirns produziert. Damit gelingt es, den Stresspegel zu senken und somit eine Verarbeitung schrittweise zu ermöglichen, sodaß letztlich auch das 'Sprachzentrum wieder in die Verarbeitung mit einbezogen wird. Eine sehr effektive Technik zur Traumabearbeitung ist das EMDR. Hierbei konzentriert sich der Betroffene zunächst auf das traumatische Erlebnis, dafür gibt es ein standardisiertes Vorgehen, das auch eingehalten werden sollte, da es größtmögliche Sicherheit und Therapieerfolg ermöglicht. Dann wird er gebeten, der Hand des Therapeuten nur mit den Augen zu folgen, wahlweise besteht auch die Möglichkeit abwechselnd links und rechts ein Geräusch (z.B. Fingerschnippen) oder ein abwechselndes Tippen auf die Hände zu nutzen. Wichtig dabei ist nur die wechselnde Stimulation der rechten und der linken Hirnhälfte. Inzwischen gibt es hierfür auch bereits technische Geräte, z.B. mit wanderndem Lichtpunkt.Es gibt Hinweise darauf, dass EMDR über diese abwechselnde Stimulation der Hirnhälften funktioniert, was auch naheliegend ist, da unsere Gefühle in der rechten Hirnhälfte entstehen, logische Zusammenhänge und Sprache aber in der linken und bei posttraumatischen Belastungsstörungen ja gerade die Weiterleitung und Verarbeitung unserer Gefühle blockiert zu sein scheint. Anscheinend bahnt EMDR durch die wechselseitige Stimulation diese Weiterleitung und Verarbeitung. Und genau dies zeigt sich in Forschungen (B.v.d.Kolk). Ist die Aktivität im Sprachzentrum vor EMDR sehr gering, steigt sie hinterher deutlich an und viele Betroffene finden erstmals passende Worte für das Erlebte.So effektiv EMDR ist, so ist es falsch angewandt auch gefährlich. Bei nicht abgeschlossener Bearbeitung, fehlender Stabilisierung zuvor und fehlender Kenntnis des Therapeuten, kann es zu einer wesentlichen Verschlechterung kommen, weil die Verarbeitung auch nachher weiterläuft, die Erinnerungen und Gefühle sehr intensiv werden können. Wie das Skalpell eines Chirurgen nur in dessen Hände gehört und nicht in die eines Psychologen, der lediglich ein Buch über Blinddarmoperationen gelesen hat, gehört auch EMDR nur in die Hände in EMDR ausgebildeter Fachleute. Aber dann kann es genauso präzise und heilsam sein wie das Skalpell des Chirurgen. Eine Liste der in EMDR durch ein anerkanntes Ausbildungsinstitut ausgebildeten Therapeuten kann man bei der EMDRIA - Deutschland e.V. erhalten. Was kommt nach der Traumabearbeitung? Die Therapie ist hiermit oft nicht abgeschlossen, der Mann, der nach einem schweren Autounfall seine Arbeit verloren hat, weil er sich nicht mehr traute, mit seinem Auto die Kunden aufzusuchen, die Bankangestellte, die sich nach dem Überfall nicht mehr auf die Straße wagte, sie alle haben in dieser Zeit viel Leid erlebt, Lebensqualität eingebüßt. Es gibt viel zu betrauern, es ist aber auch eine Zeit der Neuorientierung im Leben. Hierbei kommen nun die klassischen Therapiemethoden zum Einsatz, um den Schritt vom Überleben zum Leben zu bewältigen. Prognose: Durch diese Verfahren der traumazentrierten Psychotherapie ist die Prognose der zahlreichen posttraumatischen Störungen in den meisten Fällen sehr gut. Gerade Monotraumata (einmalige Ereignisse) sprechen sehr gut auf die Behandlung und insbesondere EMDR an.EMDR ist dabei ein Baustein einer guten Traumatherapie.Auch die Behandlung schwerer posttraumatischer Störungen nach früher und chronischer Traumatisierung hat sich dadurch wesentlich verbessert und viele sind behandelbar und heilbar, die noch vor 5-10 Jahren als "hoffnungslose Fälle" galten, auch wenn die Therapie manchmal mehr als 5 Jahre dauern kann.Weitere Einsatzmöglichkeiten von EMDRAbgesehen davon, dass viele EMDR-Therapeuten die Möglichkeit der raschen Verarbeitung auch selbst nutzen, insbesondere um mit den Schilderungen über die oft schrecklichen Schicksale ihrer Klientinnen besser umgehen zu können entdeckt man inzwischen auch weitere Möglichkeiten. So scheint auch die Verarbeitung von Information und Gefühlen insgesamt dadurch beschleunigt zu sein und dadurch kann es auch bei der Umsetzung von Zielen im Bereich der persönlichen Entwicklung genutzt werden.K. Neumann |
| Thema: | Dual Aktivierung tritt seinen Siegeszug an ! |
| Beitrag: | Liebe Be Strict´ler. Lange hat es jetzt gedauert bis ich Euch eine neue Newsletter zur Verfügung stellen konnte, aber die Ereignisse der letzten Wochen, haben jeden Rahmen gesprengt. Seit dem Cavallo Artikel im Dezember, herrscht hier auf der Rancho Alegre, so etwas wie ein Ausnahmezustand. Ich habe in der Zwischenzeit ca. 200 E-mail´s beantwortet, mit ungefähr 300 Menschen telefoniert und zwischendurch Pferde trainiert und Kurse gegeben. Unser Tag beginnt um 5 Uhr morgens und endet meist nicht vor 21 Uhr am Abend. Trotzdem habe ich noch viel Freude an meiner Arbeit mit der Dual-Aktivierung. Wir arbeiten mit Hochdruck an dem neuen Buch und wünschen uns einen Erscheinungstermin noch vor dem Sommer, zu viele Menschen wollen und brauchen eine Trainingsanleitung. Ihr könnt sicher sein, das wir alles Menschenmögliche tun werden, um das Buch fertig zu stellen. Viele Reitlehrer, Tierärzte und Physiotherapeuten haben sich in den ersten Kursen und Trainingswochen bei mir auf der Anlage fortgebildet und ich hoffe, das in absehbarer Zeit ein gutes Netz an Reitlehrern und Trainern aufgebaut ist, die Bundesweit die Dual-Aktivierung erklären und lehren. Die Marstall – Kurse sind alle ausgebucht und die Veranstalter der Grundkurse melden auch fast alle: „Land unter“. Bücher, Halfter und Dual-Gassen waren kurzzeitig vergriffen, die Liefersituation wird sich aber bis Ende Februar entspannen und ich gehe davon aus, das wir dann wieder wie gewohnt, Sie schnell und unkompliziert bedienen zu können. In Amerika gibt es ein Institut das Bilder am Computer so „umrechnen“ kann, das man Sie aus der Sicht der Pferde betrachten kann. Natürlich haben wir auch Bilder von der Arbeit mit der Dual-Aktivierung untersuchen lassen. Ich habe das Ergebnis noch nicht gesehen, aber die Amerikaner melden, ein sensationelles Ergebnis, das wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten werden sobald uns die Ergebnisse vorliegen. Ich habe über den Winter viele Rennpferde trainiert, vor allem aus dem Trabrennsport, nun steigt die Spannung langsam auf den Höhepunkt. Die Trainingsergebnisse sind schon ausgezeichnet, aber die Wahrheit liegt ja bekanntlich auf der Rennbahn und nicht zu Hause. Besonders möchte ich mich bei Raimund Nitsche bedanken, der mir sein Vertrauen geschenkt hat und mir die Gelegenheit gegeben hat, eines der besten Trabrennpferde die es derzeit gibt zu trainieren. Kosmos wird seinen Weg gehen, da bin ich mir sicher. Indivina war 2004 die schnellste, vierjährige Stute in Deutschland, vielleicht wird Sie durch die Dual-Aktivierung, in diesem Jahr die schnellste Stute in allen Altersklassen. Good – Luck. Die Liste der Spitzen Leute die mit der Dual-Aktivierung arbeiten wird immer länger und das macht mich schon ein wenig Stolz. Es war ein harter Kampf mit vielen Gemeinheiten, den ich und mein Team geführt haben, doch es hat sich gelohnt, die Dual-Aktivierung wird Ihren Weg gehen und dafür gilt vor allem Euch, den Mitgliedern im Be Strict Club mein besonderer Dank. 851 Mitglieder zählt der Club nun schon und ist die Basis für den Aufbruch in eine andere Art, Pferde zu trainieren und auszubilden. Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Erfolg und Glück mit Euren Pferden. Euer Michael Geitner |
| Thema: | Frohe Weihnachen und ein Erfolgreiches und Glückliches Neues Jahr ! |
| Beitrag: | Newsletter 5/2004 Liebe BE STRICT´ler! Das Jahr 2004 neigt sich dem Ende zu, und ich finde, es ist Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen. Natürlich stand für mich und das Team von der Rancho Alegre die Arbeit an der Dual Aktivierung absolut im Vordergrund in diesem Jahr. Wir haben viel Zeit – und auch viel Geld – in dieses Projekt investiert, das sich keineswegs völlig von selbst aus einer zufälligen Idee heraus entwickelt hat. Im Gegenteil, in dem, was jetzt gerade wieder in der neuen Ausgabe von Cavallo ganz aktuell dargestellt wird, steckt die Erfahrung, die wir direkt in der Arbeit mit sehr vielen Pferden gesammelt haben, und natürlich haben auch die zahllosen Gespräche und Arbeitstreffen mit ganz verschiedenen Ausbildern, die unser Projekt begleitet, kommentiert und auch kritisiert haben, die Entwicklung dieser Methode ganz entscheidend beeinflusst. So möchte ich an dieser Stelle auch wieder einen Dank aussprechen – vor allem an die Pferde, die hoch motiviert bei uns mitgearbeitet haben und mir genau zeigten, an welchen Stellen man noch weiterdenken muss bzw. wo genau der Erfolg programmiert ist. Ohne diese Pferde und ihre Mitarbeit hätte ich eine ganze Menge Erfolg weniger ! Das darf man natürlich nicht vergessen. Aber natürlich geht der Dank auch an die Menschen, die mir bei dieser Arbeit geholfen haben: Zuallererst an meine Frau Sabine, die mit mir gemeinsam in diesem Jahr zahllose Wochenenden geopfert hat für die Arbeit mit den Pferden. Dann das Team: Die Bereiter Kathi Hundschell und Robert Greska, ohne die ich hier fast gar nichts machen könnte. Unsere Pflegerin Nadine Willim, ganz unentbehrlich!!! Unser Hufschmied Christian Herrmann, der oft genug Unmögliches möglich macht und immer da ist, wenn wir ihn brauchen. Und nicht zuletzt der gute Geist, der über allem auf der Ranch wacht: Alois Binsteiner. Mein Dank gilt diesen Menschen genauso wie auch allen Kunden, die mir ihre Pferde anvertrauten, allen Kursteilnehmern, die mir ihr Vertrauen gaben. Die Perspektiven für das kommende Jahr sind gut: wie bereits erwähnt, haben wir im März die EWU hier zu Gast, die ja die Dual Aktivierung in ihr Trainerprogramm mit aufgenommen hat. Das macht uns stolz. Trotz aller Gerüchte, die es hier und da zu hören gibt, bleibt für mich jedoch die Arbeit an der Basis, nämlich mit den Freizeitreitern und ihren Pferden, das A und O. Natürlich ist es toll, wenn ein Rennpferd erfolgreich bei uns trainiert wird, und es bringt auch eine Menge Anerkennung. Aber die zahllosen Freizeitpferde, die für ihre Besitzer mindestens so wertvoll sind wie ein 250.000-Euro-Pferd, sind mir genauso wichtig. Wir trainieren jede Rasse und jedes Pferd, egal, ob es 800 oder zig-hunderttausend Euro gekostet hat, mit der gleichen Aufmerksamkeit und dem gleichen Willen zum Erfolg. Es ist mir wichtig, alle Pferde (und die dazugehörigen Besitzer) individuell zu betrachten! Ein schöner Nebeneffekt dieser Arbeit ist ja auch, dass immer neue Erkenntnisse gewonnen werden, die wir dann auch in anderen Bereichen nutzen können. Zum Beispiel haben wir jetzt durch die Arbeit mit einem Hochleistungspferd ein Trainingsprogramm entwickelt, das wirklich so praktikabel ist, dass jeder ganz normale Freizeitreiter es für sich nutzen kann. Stichwort Stress: vielen Freizeitreitern ist nicht bewusst, dass ihre Pferde unter Umständen eine ganze Menge Stress erleben: durch Unter- oder Überforderung beispielsweise, durch Lärm direkt neben durch Boxenhaltung und mangelnde Bewegung, durch Transporte, durch falsche Zusammenstellung der Gruppen im Auslauf etc. Dieser Stress bzw. das Adrenalin im Blut der Pferde kann nur dann abgebaut werden, wenn die Pferde auch genügend konditioniert und bemuskelt sind! Aber in vielen Fällen hapert es eben genau da. In unserem neu entwickelten Fitnessprogramm geht es darum, Pferde auch mit wenig Zeit gezielt so zu konditionieren, dass sie nicht nur die gewünschte Leistung erbringen können, sondern auch mit ihrem „alltäglichen“ Stresspegel leben können. Das Programm wurde gemeinsam mit einem Fitnesstrainer entwickelt, und es ist so simpel, dass jeder es durchführen kann. Also, es gibt viele gute Ansätze für das neue Jahr, die uns beschäftigen werden und mit denen wir uns und die Pferde, die da kommen, weiter entwickeln wollen. Gleich im Januar geht es los mit einem Basiskurs Dual Aktivierung in Günzburg, so dass wirklich niemand behaupten kann, Mike Geitner hätte die Basis verlassen und beschäftigte sich nur noch mit teuren Spitzensportpferden. Ich wünsche allen Clubmitgliedern und Pferdefreunden ein schönes, entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest. Kommen Sie gut in das Neue Jahr und bewahren Sie sich die Freude am Pferd! Mit den besten Grüßen von der Rancho Alegre – Ihr Mike Geitner und Team |
| Thema: | Unsere Trainingspferde. |
| Beitrag: | Liebe Be Strict´ler. Bevor der grosse „Run“ nach der Cavallo – Geschichte über die Dual-Aktivierung losgeht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch ein wenig über unsere aktuellen Trainingspferde zu berichten. Stan the Moon ist nun seit zwei Wochen zu Hause und läuft stabil, er dreht nicht mehr um wenn ihm ein anderes Pferd entgegen kommt. Amina – eine Haflinger – Araber – Pinto Mix Stute aus Österreich ist auf der Alm aufgewachsen und kam zu uns weil sie nicht mehr zu kontrollieren ist. Und eines muß ich zugeben ich kann mich nicht Erinnern das mich jemals ein Pferd so angriffen hat wie sie. Trotzdem habe ich sie nicht geschlagen oder übermäßig dominiert. Ich bin unserem Weg, mit der Dual-Aktivierung treu geblieben und habe sie fleißig durch die Daul-Gassen longiert und mit der Fahne, rechts / links aktiviert. Amina geht heute nach zwei Wochen Training nach Hause und ist ein ganz normales und braves Pferd mit viel Qualität. Sabine die Besitzerin bringt die jetzt 3 jährige in 9 Monaten zum Anreiten – und wir freuen uns schon. Brest – ein ehemaliges Rennpferd soll nun in der Vielseitigkeit eingesetzt werden. Der Vollblutwallach ist wirklich ein hübscher Kerl mit viel Talent. Als er vor 3 Wochen kam, stieg er nur noch und zwar immer wenn man von ihm was verlangen wollten. Kraftfutter – Entzug, brachte außer, das er sehr schlank wurde - gar nichts. Brest war ein typischer Fall – deutliche Rechts/Links Schwäche. Die Körper und Muskelkoordination war schlichtweg, eine Katastrophe. Er machte sehr schnelle und gute Fortschritte in der Bodenarbeit und beim longieren durch die Dual-Gassen. Beim Reiten konnte er die Übungen sehr gut umsetzten, hat seine innere Ruhe gefunden und kann seinen Körper nun sehr gut koordinieren. Die Hinterhand arbeitet nun zufriedenstellend. Ahh bevor ich es vergesse: Das Steigen hat er nun auch vergessen und rechts angaloppieren ist kein Thema mehr. Er bekommt nun täglich in 4 Mahlzeiten, 9 Liter hoch energetisches Futter und ist trotzdem die Ruhe selbst. Lilly – eine 9 jährige Haflinger Stute ist erst seit ein paar Tagen da und hat Ihre Besitzerin zweimal im Gelände abgesetzt. Wir haben Sie nun zweimal geritten und werden die nächsten Tage sehen wie es mit Ihr weitergeht. Sie hat aber auch die typischen Rechts / Links Koordinations Probleme und ich bin zuversichtlich das wir auch hier helfen können. Und last but not least: Unser Rennpferd Almondo – einfach geil. Entschuldigt den Ausdruck aber es ist wirklich Klasse was der Bursche leistet. Kein Pferd war rechts so schlecht wie er und er Arbeitet mit uns zusammen wie es besser nicht sein könnte – Der Puls geht sehr schnell nach der Arbeit nach unten, was auf eine gute Kondition hindeutet – auch diese hat er in den Übungen der Dual-Aktivierung sehr schnell aufgebaut. Am Dienstag geht er zum erstenmal wieder auf die Bahn und wir werden dann sehen ob wir auf dem richtigen Weg sind. Bis Bald Euer Michael Geitner |
| Thema: | Zesel - die ungezämte Widerspenstige |
| Beitrag: | Newsletter 4/2004 Liebe BE STRICT´ler! Wie im letzten Newsletter angekündigt, wollen wir heute ein bisschen von Zesel erzählen. Das Interesse an unserem Minimonster ist ja ungebrochen groß, ständig kommen Fragen, wie´s ihr denn geht, und sogar eine sehr bekannte Pferdemesse aus Deutschland hat neulich bekundet, sie wolle Zesel im Rahmen ihrer nächsten Ausstellung sozusagen „mieten“. Den stolzen Preis von 5000 Euro hat man uns dafür geboten. Zesel sollte bereits vier Wochen vor der Show in den eigens für sie angefertigten Luxus-Offenstall einziehen – damit sie sich auch einleben könne, bevor der Trubel dann losgeht, und zwei extra abgestellte Pfleger sollten sich rund um die Uhr um ihr Wohl kümmern. Kurz und gut, wir haben abgelehnt. Wir freuen uns über Zesels Bekanntheitsgrad, wollen sie aber nicht aus Schauobjekt missbrauchen. Bei uns auf der Ranch kommt natürlich auch Zesel nicht an der Dual Aktivierung vorbei. Wie zu erwarten, geht sie ziemlich kreativ mit unserem erfolgreichen Trainingsprogramm um. Am ersten Trainingstag zeigte sie sich immerhin interessiert an den bunten Aufbauten auf dem Platz, ließ sich von Mike auch willig an die erste Gasse mit den Stangenschläuchen heranführen. Weiter nicht – auf ihre unnachahmliche Art rammt sie die Beine in den Boden und klappt die Ohren nach hinten – ein deutliches Nein. Mike nimmt die Sache in die Hand, ruckt energisch am Halfter und fordert streng: „Aufpassen, Zesel!“ Zesel passt immer sehr gut auf, dreht sich blitzartig um, und Mike hinterlässt eine auffällige, drei Meter lange und ziemlich tiefe Schleifspur im Sand. Tja, für diesen Tag war das Training gelaufen. Mike ist dann aber auch sehr hartnäckig. Nach weiteren zwei Trainingseinheiten ist nun doch ein Erfolg zu erkennen: Zesel lässt sich z.B. die Wurmkur mit beträchtlich weniger Aufwand verabreichen, und man kann sie auch besser als zuvor führen, von beiden Seiten! Aber nicht von jedem. Ein guter Bekannter, natürlich auch ein Pferdemann, wollte es wissen. Er wettete mit Mike, dass er Zesel binnen zwei Stunden das Halfter anlegen könne. Mike nahm an – so schnell kann man heutzutage selten 100 Euro verdienen. Nach zwei Minuten bekam er sie schon, der Pferdemann hatte aufgegeben. Das Problem bei Zesel ist, dass ihre Körpersprache auch für Profis so ziemlich unverständlich ist, ihre Reaktionen daher immer in gewisser Weise unvorhersehbar bleiben. Ihre Bereitschaft, mitzuarbeiten, ist absolut abhängig von ihren Launen, und sind so wechselhaft, dass man nie genau weiß, was im nächsten Moment passiert. Geduld und Hartnäckigkeit bei der täglichen Arbeit lohnen sich aber doch, denn Zesel lässt sich immerhin jetzt schon beim Putzen die Beine aufheben – aber nur mit der Bürste. Putzen und Kraulen mag sie überhaupt sehr gerne. Wenn ihre Pflegemädchen mit der Putzkiste auftauchen, dann steht sie still und ist ein ganz braves Schmusetier. Aber nur dann. Alle vier Hufe auszukratzen oder gar zu raspeln ist immer noch ein Ding der Unmöglichkeit, Zesel liegt alle 6 – 8 Monate in Vollnarkose, damit ihre komischen Zebrahufe korrigiert werden können. An dieser Stelle möchten wir uns einmal ganz herzlich bei unseren Hufschmieden bedanken, Günther Schex und Christian Hermann, die das ganze Theater mitmachen, und das sogar noch kostenlos! Ebenfalls herzlichen Dank an die Tierärzte Dr. Baumann und Dr. Reininger, die uns bei den notwendigen Behandlungen für Zesel lediglich die Medikamente berechnen! So hält sich der Aufwand, der für die Dame betrieben werden muss, doch in Grenzen. Für uns macht das die Sache leichter und vergrößert die Freude, die wir an Zesel haben – dieser unmöglichen kleinen Bestie, die bei uns ansonsten das Leben einer fröhlichen Frührentnerin führt. Sie hat das geschafft, wovon viele Pferde noch träumen müssen: ein komfortabler Offenstall mit zwei netten Ponykumpels für die Nacht, jeden Tag auf die Koppel, und niemals geritten werden! Und das alles durch ihre perfektionierte Eigenwilligkeit, die in hohem Maße auf Stressvermeidung und Erhaltung eines komfortablen Alltags abzielt. Das sollte uns allen ein Vorbild sein! Mit den besten Grüßen von der Rancho Alegre – Ihr Mike Geitner und Team |
| Thema: | Newsletter 3/2004 |
| Beitrag: | Liebe BE STRICT´ler! Zu allererst möchte ich hier in diesem neuen Newsletter Ihnen allen meinen Dank aussprechen! Ihnen, den Clubmitgliedern (der Club ist ja mittlerweile unwahrscheinlich gewachsen), und auch allen Kursteilnehmern, die mir durch ihr großes Interesse und das durchweg positive Feedback immer wieder versichern, dass ich auf einem guten Weg bin. Ich finde es nämlich durchaus nicht selbstverständlich - gerade in diesen harten Zeiten -, dass z.B. meine Kurse im nächsten Jahr schon bis in den September hinein ausgebucht sind. Auch während der Kurse erlebe ich immer wieder tolle Momente mit glücklichen Teilnehmer/Innen und ihren Pferden … das alles macht mich sehr froh und bestätigt mich in meiner Arbeit. Vielen Dank Ihnen allen! Apropos Kurse: eine der häufigsten Fragen, die hier gestellt werden, ist die nach der richtigen Zäumung bzw. nach dem „besten“ Gebiss. Daher möchte hier einmal kurz darauf eingehen. Das „richtige“ Gebiss ist natürlich immer das, welches am besten zum reiterlichen Vermögen und zum Ausbildungsstand des Pferdes passt. Man muss sich einfach klar machen, dass man dem Pferd mit jeder Zäumung Schmerzen zufügen kann! Ein Profi mit absolut zügelunabhängigem und ausbalanciertem Sitz wird wohl mit der Kandare die feinste Verbindung zum Maul herstellen, aber ohne die entsprechend sensible Hand kann auch dieses Gebiss kein Pferd korrigieren. Die meisten „Fehler“ bei den Pferden haben ohnehin wenig mit dem falschen Gebiss oder Sattel zu tun, sondern es sind schlichtweg Trainingsfehler, die dazu führen, dass ein Pferd sich der Hand entzieht, den Kopf nach oben wegdrückt, durchgeht oder ähnliches. Auch bei den Sätteln wird meiner Meinung nach ein unnötiger Aufwand betrieben, mit dem einige auch viel Geld verdienen. Bevor also jedes Jahr ein neuer Sattel angeschafft wird, sollte man eher mal darüber nachdenken, warum die Muskulatur des Pferdes sich ständig (negativ) verändert. Damit wären wir dann auch schon gleich wieder beim Thema Dual-Aktivierung. Ich hatte es ja in der letzten Newsletter-Ausgabe schon angesprochen – wir arbeiten auf der Ranch seit zwei Wochen mit einem Galopper. Er kam zu uns, weil er sich nicht mehr satteln ließ! Er warf sich regelrecht auf den Boden, sobald der Pfleger mit dem Sattel ankam. In den wenigen Rennen, die er bis dahin gemacht hatte, zeigte er sich sehr vielversprechend, nun aber ging gar nichts mehr. Seine rechte Seite war derartig schwach entwickelt und unkoordiniert, dass es für mich ein Wunder darstellt, dass dieses Pferd überhaupt noch laufen konnte. Er besaß absolut keine Tragkraft, die Rückenmuskulatur war vollkommen unentwickelt, so dass selbst jeder Fliegengewicht-Jockey für ihn zu schwer war. Nach ein paar Wochen Bodenarbeit, mit der Dual Aktivierung wird er bald wieder geritten, auch im Gelände, zusammen mit seiner Trainingspartnerin, der „kampfbereiten“ und ziemlich flotten Quarterhorse-Stute, Beau Shady Sue. Wir bauen jetzt gerade seine Hinterhand auf, er macht viel Schritt- und Trabarbeit, und es ist unglaublich, in welch kurzer Zeit hier wirklich große Erfolge zu sehen sind. Wir werden dieses Pferd weiter begleiten und darüber berichten, denn ich bin überzeugt, dass er im nächsten Jahr wieder auf die Rennbahn geht. Vielleicht machen wir hier gerade einen Champion! Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick auf die nächsten Newsletter-Ausgaben: wir wollen Ihnen eine handfeste Trainingsanleitung aus der Dual Aktivierung anbieten, exclusiv für alle Clubmitglieder. Damit können Sie arbeiten und mir dann berichten, wie weit Sie dieses Training zu Hause gebracht hat. Für mich wird das eine gute Möglichkeit sein, zu sehen, ob die Dual Aktivierung auch so funktioniert – quasi selbst gemacht von Freizeitreitern, die eben kein Seminar besuchen können, aber trotzdem etwas Gutes für sich und ihr Pferd tun möchten. Außerdem gibt es Neues von Zesel. Ich werde ja ständig gefragt, was das Untier inzwischen macht, und so wollen wir ein bisschen darüber berichten. Auch Zesel kommt ja nicht an der Dual Aktivierung vorbei, aber sie geht selbstverständlich auch sehr kreativ und eigenwillig in ihrem Trainingsprogramm vor. Bis dahin wünsche ich Ihnen allen frohes Reiten und gut gelaunte Pferde! Mit den besten Grüßen von der Rancho Alegre – Ihr Mike Geitner und Team |
| Thema: | Americana 2004 und neues von der Rancho Alegre |
| Beitrag: | Newsletter 2/2004 Liebe BE STRICT´ler! Nach einigen turbulenten Wochen voller Arbeit und spannender Projekte kommt nun endlich der neue Newsletter – und wir geloben feierlich, dass ab jetzt der vorgesehene Turnus von 14 Tagen eingehalten wird! Nun möchten wir euch berichten, was so los war in der letzten Zeit: vor allem natürlich die Americana in Augsburg, wo das Be Strict-Team vom 8. bis 12. September vertreten war. Drei Tage voll mit hochkarätigen Shows, über 400 Profis vor allem aus dem USA sind angereist, und für uns war es ein besonderer Erfolg, dass wir uns neben diesen Top-Stars und Ausstellern aus der Westernszene recht gut behauptet haben. Wir hatten von morgens bis abends Publikum an unserem Stand, was irgendwie auch anstrengend, meistens aber enorm motivierend war. Eine große Überraschung sehe ich darin, dass es vor allem bei meinem Vortrag am Mittwoch die Tierärzte, Physiologen, Heilpraktiker und Osteopathen waren, die sich für die Dual Aktivierung interessierten. In den vielen Gesprächen vorher und nachher am Stand wurde deutlich, dass ganz viele Trainer und Therapeuten völlig begeistert sind von dieser neuen Methode der bilateralen Aktivierung. Dort, wo bisher Massage und Osteopathie allein nicht weiterhalfen, bringt die Dual Aktivierung eindeutig eine bessere Stabilisierung der Pferde auf beiden Seiten, und das tatsächlich bei allen Pferden, mit denen gearbeitet wurde! Eine wichtige Erfahrung mussten wir allerdings machen, nämlich: Als Demonstration während einer Messe oder Show eignet sich die Dual Aktivierung nur sehr bedingt. Die zeitliche und räumliche Begrenzung, die auf diesen Veranstaltungen naturgemäß gegeben ist, engt unsere Arbeit mit den Pferden zu sehr ein, um sichtbare Erfolge vorführen zu können. Das hatten wir uns anders vorgestellt, nun wissen wir es besser. Insgesamt war für uns die Americana ein wichtiges Indiz zur Standortbestimmung. Axel Kock, der Organisator des Western-Forums, meinte irgendwann beiläufig, dass die Messe in diesem Jahr ohne Jean-Claude Dysli und Mike Geitner nicht dieselbe gewesen wäre, und das ist natürlich ein dickes Lob. Ebenso erfreut waren wir aber auch über die vielen Gespräche mit Privatleuten, FreizeitreiterInnen, die sich einfach das Buch gekauft und nach der Be Strict-Methode gearbeitet haben. Viele bedankten sich überschwänglich für diese Trainingsanleitung und erzählten, dass sie anfangs bei ihren „Bodenübungen“ von den Stallkollegen / Innen belächelt wurden, dann jedoch nach kurzer Zeit bereits Erfolge aufwiesen, die auch die überheblichen Kollegen nicht mehr übersehen konnten. Für uns wird immer wieder deutlich, dass wir mit Be Strict ein Handwerkszeug geliefert haben, mit dem gerade diese Privatreiter, die sich eben nicht dreimal im Jahr ein Seminar leisten können, ihre individuellen Probleme konstruktiv angehen und lösen können. Dass sie Be Strict als Hilfsmittel benutzen, um letztendlich ihren eigenen erfolgreichen Weg im Training zu finden, ist durchaus so gewollt. Am Ende stehen dann doch mehr zufriedene Pferde und Reiter, und ich denke, das ist es, was zählt. Bei uns auf der Rancho Alegre ist es gerade ein recht bekanntes Vielseitigkeitspferd, das uns in Atem hält. Dieses Sportpferd mit allerhöchstem Potential war bereits bei den bekanntesten Trainern in Arbeit, die man sich vorstellen kann, aber leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Wir arbeiten nun seit 3 Wochen mit der Dual Aktivierung, ein großer Erfolg ist bereits jetzt sichtbar, und die sportlichen Ergebnisse werden wir wohl im nächsten Jahr bewundern können. Mehr wird aber noch nicht verraten. Außerdem bauen wir eine neue Reithalle, um allen, die zu uns kommen, vor allem aber uns selbst den Luxus einer wetterunabhängigen Arbeitsstätte zu bieten. Das wurde auch Zeit, denn für das nächste Jahr haben wir auch schon wieder ein Bonbon eingeheimst: Die EWU Bayern hat die Rancho Alegre im März fest gebucht für eine Fortbildung der A- und B-Trainer – Thema: Dual Aktivierung. Wir sehen also optimistisch in die Zukunft und wünschen in diesem Sinne euch allen und uns weiterhin frohes und erfolgreiches Arbeiten mit unseren wunderbaren Partnern! Mit den besten Grüßen von der Rancho Alegre – Ihr Mike Geitner und Team |
| Thema: | Endlich geht es weiter ! |
| Beitrag: | Liebe BE STRICT´ler! Papier ist geduldig, sagte man früher. Heute müsste es heißen: das Internet sortiert nicht, jeder kann reinstellen, was er will. Der ganze Trubel um das Thema Dual Aktivierung hat mittlerweile Formen angenommen, die mir absolut unbegreiflich sind: alle schreiben über etwas, von dem sie (meistens jedenfalls) überhaupt keine Ahnung haben! Daher möchte ich an dieser Stelle mal Folgendes loswerden: Es gibt viele Leute, die Erfolge mit schwierigen Pferden erzielt haben, und es gab auch bisher schon gute Trainingsmethoden. Wir sind nicht die Einzigen, die mit ihrer Arbeit etwas erreichen. Unsere Forschungen über den Bewegungsablauf des Pferdes und dessen Vernetzung im Gehirn, aus denen heraus ich das Trainingsprogramm der Dual Aktivierung entwickelt habe, werden ja zur Zeit wissenschaftlich untersucht. Eine Menge Firmen und Privatleute interessieren sich für das Projekt, und wir sind selbst gespannt, was bei dieser Studie herauskommt. In der Zwischenzeit arbeiten wir weiter. Und da kann ich ganz ruhig behaupten, dass wir Erfolge erzielt haben, die sich sehen lassen können. Beispiel Renitent: Der 7-jährige Bayernwallach kam unreitbar zu uns. Obwohl ihn sein Besitzer als eines der größten Springtalente in Deutschland einschätzt, hatte Renitent im ganzen Leben noch nichts anderes getan, als hektisch und unkontrollierbar, zu agieren. Vier Trainer hatte hatten sich bis dahin an ihm versucht. Zwei Wochen lang ist er auch bei uns nur panisch losgerannt, sobald man etwas von ihm wollte. Dieses Pferd war vollkommen verspannt und kopflos im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben ihn zunächst mit der üblichen BE STRICT-Bodenarbeit konfrontiert, dann kam die Longenarbeit in unserem berüchtigten „Gruselparcours”. Dieser Parcours enthält Übungen, die das Pferd zwingen, sich pausenlos mit Dingen zu beschäftigen, die - im ständigen Wechsel - sein Gehirn zum Arbeiten anregen. Gleichzeitig werden aber die Gehirnhälften bzw. deren Kommunikation untereinander trainiert, das Pferd muss ständig Links-Rechts-Reize verarbeiten und lernen, mit seiner Panik umzugehen. Diese Longenarbeit ist neben dem Reiten selbst der zentrale Punkt in der Dual Aktivierung, und hier sehen wir durchschlagende Erfolge. Nach nur 5 Wochen Dual Aktivierung ließ Renitent sich reiten, absolut unfassbar für Trainerin Chrissi Brandel, die das Pferd vom Fohlenalter an kennt! Sie sagt mittlerweile, Renitent sei ihr unproblematischstes Pferd im Training geworden, demnächst werden wir mit einiger Wahrscheinlichkeit seine ersten Erfolge sehen können. Diese wirklich unglaublichen Veränderungen, die bei unseren “Sportpferden” erreicht wurden, lassen sich natürlich auch auf den Freizeitbereich übertragen. Hier besteht ja häufig folgende Problematik: Die Besitzer/Innen bemerken aufgrund reiterlicher Schwächen oft gar nicht, dass ihr Pferd Steifheiten in der Biegung zeigt, nicht richtig untertritt, sich nur mit dem Genick an die Hand stellt o.ä. Die Pferde zeigen ihre mangelnde Bewegungskoordination, die oft auch heftige Schmerzen verursacht, dann in der Verweigerung (Scheuen im Gelände/an einer bestimmten Stelle auf dem Platz oder in der Halle, Losstürmen bei Aufsitzen, manchmal auch einfach Widersetzlichkeiten beim Putzen, Satteln, Schmied oder Verladen). Hier sehen wir unsere Hauptaufgabe, auf der Ranch und in den Seminaren. Das Trainingsprogramm der Dual Aktivierung erleichtert die Arbeit des Pferdes ganz wesentlich, und es beginnt, selbsttätig zu werden. Pferde, die jahrelang schief geritten wurden und entsprechend schief gingen, treten plötzlich in der Biegung richtig unter und stellen sich korrekt, obwohl der Reiter sich nur unwesentlich verbessert hat! Hier wollen wir weiter arbeiten, und sobald konkrete wissenschaftliche Ergebnisse vorliegen, werden wir sie vorstellen. Bis dahin machen wir einfach so weiter! Mit den besten Grüße von der Rancho Alegre – Ihr Mike Geitner und Team. |
| Thema: | Kursbericht aus der Schweiz |
| Beitrag: | Jugendanlass mit Michael Geitner auf dem Schnabelsberg Auch Pferde stellen Fragen.... Dieses Jahr fand der von der VIS gesponserte Jugendanlass der IPV CH auf dem Schna-belsberg statt. Kursleiter war Michael Geitner aus Deutschland. Mit vielen teils humorvol-len Aussagen konnte er die ca. 40 Jugendlichen so beeindrucken, dass es am Ende der Veranstaltung sogar zu Autogrammwünschen kam, und dies spricht für den Erfolg die-ses Kurses! Bei sonnigem und relativ warmem Herbstwetter trafen am Samstagmorgen schon um 8.30 Uhr die ersten Teilneh-mer auf dem Islandpferdehof Schnabelsberg in Bennau ein. Bis zum Kursbeginn wurde reichlich geplaudert und geschwatzt. Die letzten Teilnehmer wurden von Irène und Christian Indermaur, die auch dieses Jahr wieder ihre Anlage zur Verfügung gestellt haben, vom nahe gelegenen Bahnhof abgeholt. Pünktlich sassen wir nun um den speziell errichteten Round-Pen. Gespannt warteten wir bis Michael Geitner mit dem Kurs begann. Als auch das letzte technische Detail geklärt war, erschien Herr Geitner gut gelaunt in der Reit -halle und begrüsste uns zusammen mit Irène zum heutigen Tage. Nach einer kleinen Einführung wurde kurze Zeit später das erste Pferd in die Halle geführt eine 7 jährige Stute mit dem „Problem Sprühflasche“. Nach gezielten Vertrauensübungen und Abstreichen mit der Sprühflasche begann er langsam damit, die Stute einzusprühen. Die-se wehrte sich anfangs stark ,liess es aber mit der Zeit über sich ergehen, obwohl sie immer noch etwas misstrau-isch war. Beim zweiten Pferd demonstrierte uns Geitner seine “Spezialitäten“, den Raschelsack und die Büchsen-gerten. Mit den 2 Gerten begann er gleichmässig mit dem Pferd zu arbeiten und versuchte uns zu erklären, dass Pferde genau wie wir Menschen Rechts- oder Linkshänder sind und es wichtig ist, dass man mit den Pferden auf beiden Seiten ar-beitet. Genau so erläuterte er uns auch die Anatomie des Pferdehirns. Bei den zwei nächsten Pferden konnte man es ganz deutlich sehen, dass die Gehirnhälften der Pferde nicht zusammen arbeiten. Er zeigte den Pferden, dass sie sich nicht vor diesem klappernden Etwas zu fürchten brauchen und dass auch hier der Mensch Sicherheit gibt. Was Geitner auch immer wieder sagte und dies mit lustigen Beispielen zeigte, war, dass das Pferd nicht einfach so erschrickt, sondern immer zuerst seinen Chef, also den Reiter „fragt“ ob ihm eine Gefahr droht und es erst flüchtet oder erschrickt, wenn es keine klare „Antwort“ bekommt. Während der Mittagspause blieb uns Zeit, Herr Geitner alles zu fragen was uns auf dem Herzen lag. Er erklärte uns dies alles mit viel Geduld und guten Ratschlägen. Frisch gestärkt und munter begaben wir uns am Nachmittag in die Reithalle und dann hiess es, das am Morgen Erlernte in die Tat umzusetzen! Mit denen von Irène und Chris-tian zur Verfügung gestellten Pferden konnten jeweils immer vier Freiwillige arbeiten und sich Tipp’s geben lassen. Auch hier benutzten wir wieder Geitners Raschelsäcke und die Büchsenpeitschen. Von jedem Pferd wurde dies anders angenommen, teils gleichgültig bis hin zu einem wild schnorchelnden Wallach! So verging die Zeit wie im Fluge und Michael Geitner besprach zum Schluss mit uns allen ein von ihm erstelltes Theorieblatt, so würde man auch nach Ende dieses Kurses die Möglichkeit haben, um sich noch mal mit „Be strict- denken wie ein Pferd“ zu |
| Thema: | Zesel geht heim ! |
| Beitrag: | In der letzten Augustwoche werden wir Zesel wieder nach Hause bringen, obwohl uns die "kloane Drecksau" so sehr ans Herz gewachsen ist, müssen wir sie leider wieder abgeben. Der Besitzer hat sich nach langen Verhandlungen dazu entschlossen sie wieder nach Usingen zu holen. Wir werden Zesel aber am "Leben" erhalten und zwar auf Ihrer Homepage www.zesel.de, dort wird es in Kürze nach Trainingsberichte geben die nicht veröffentlicht wurden und vorallem ein ganze Reihe von Zesel-Comics. Ich würde mich sehr freuen wenn wir die kleine alle nicht ganz vergessen würden und ab und zu mal jemand auf die Seite schaut. Viele Grüße Michael Geitner |
| Thema: | Amadeus hats geschafft. |
| Beitrag: | Ich habe es ja bereits angekündigt - Amadeus kommt zurück und Cavallo hat im aktuellen Heft ja ausführlich über den "Erstritt" von unserem verücktem Ungarn berichtet. Aber wie gings weiter. Amadeus hat noch 2 mal heftig gebuckelt aber am schlimmsten beim 3. Ritt, da hat selbst Lajos enorme Schwierigkeiten gehabt, den Teufelstanz zu "sitzen". Aber er hats geschafft, gestern war eine Reitschülerin auf Amadeus gesessen und ist mit Lajos ins Gelände gegangen und alles war gut. Ich bin froh das ich für Amadeus die Entscheidung getroffen habe, diesen Mann auf Ihn zu setzen, denn mir war vollkommen klar das nur das die Lösung sein konnte. Die Puppe und alles andere akzeptierte Amadeus ja anstandslos, aber nur nicht den Menschen. Amadeus bleibt noch ca. 2 Wochen bei uns und geht dann zurück zu seiner Besitzerin. Er ist ein Klasse Pferd und hat traumhafte Gänge. Good Luck Amadeus Viele Grüße Michael Geitner |
| Thema: | Mal wieder ein Kurs - Feedback ! |
| Beitrag: | Hallo Mike, Mann, wie die Zeit vergeht, jetzt ist unser Be-Strict-Kurs in Norderstedt schon wieder drei Wochen her. Ich wollte Dir auf alle Fälle nochmal schreiben, dass wir alle total begeistert waren von dem Kurs. Einige haben mir auch berichtet, was sich in der Zwischenzeit schon im Umgang mit ihrem Pferd verändert hat und das wollte ich Dir doch mal kurz schreiben: 1. Anika (mit dem Fuch, der beim Putzen immer gebissen hat) mailte mir vor ein paar Tagen, das Putzen klappt schon viel besser, Lesto beisst nicht mehr, das Einfangen auf der Koppel ist wohl immer noch problematisch, aber insgesamt konnte sie mit allen drei Pferden Be-Strict schon gut in ihren Alltag einbauen. 2. Conny(mit dem ängstlichen braunen Traber) berichtete, dass sie auf dem Rückweg mit ihrem Pferd nach Hause ganz entspannt mitten auf einer Autobahnbrücke stehenbleiben konnte, ganz ohne guckiges Gehampel, er hatte sogar ein Hinterbein entlastet, während unter ihm die LKWs durchdonnerten :-) 3. Angela (mit dem weissen Andalusier) arbeitet jetzt viel mit Tempobeschleunigung/reduzierung, sie kann vor allem die Übungen aus dem Reitteil gut in ihr tägliches Reiten integrieren. 4. Iris (mit Haflinger Mike) achtet jetzt eisern darauf, von der ersten Sekunde an konzentriert zu reiten. Dein Hinweis, dass ihr Hafi sie vom ersten Moment an durchschaut und danach sein Verhalten ausrichtet, hatte sie nachhaltig schwer beeindruckt ;-))) Sie will übrigens immer noch zu Dir nach Wasserburg kommen, um mal mit ihrem Hafi Urlaub/Unterricht zu machen, nur ihr Mann ist von der langen Fahrt noch nicht ganz überzeugt. 5. Tja, und für mich und Jolly (Haflinger) ist der Leitspruch "Triff eine Entscheidung, bevor Dein Pferd eine trifft" zum persönlichen Motto geworden. Neulich, als ich mit ihr alleine im Gelände war, kam eine zehnköpfige Kuhherde an den Zaun getrabt. Das wirkte schon recht imposant, weil die fast frontal auf uns zukamen. Jolly rammte erstmal die Hufe in den Boden, hochgradig angespannt. Eine typische Jolly-Reaktion wäre jetzt gewesen, umzudrehen und gnadenlos durchzugehen und wenn 500kg Haflinger erst mal in Fahrt kommen...aber mir schoss dann blitzartig dieser Satz durch den Kopf und bevor Jolly entscheiden konnte, habe ich halt entschieden: weiterreiten! Dabei hab ich wohl immerhin so souverän auf das Pferd gewirkt, dass sie mir "geglaubt" hat, dass meine Entscheidung richtig ist. War für mich ein tolles Aha-Erlebnis ;-) 6. Nur Diana (mit der buckelnden kleinen Fuchsstute) ist noch etwas ratlos. Sie hatte den Chiropraktiker da, der hat auch was gefunden und einrenken können, fand die Sache aber nicht soooo schlimm. Jedenfalls war er wohl der Meinung, dass das Buckeln nicht von gesundheitlichen Problemen herrühren würde. Jedenfalls buckelt ihr Pony immer noch und sie wird dich noch mal anrufen, ob Du ihr noch ein paar Tips geben kannst, wie sie weiter vorgehen soll. So, ich bin schon sehr gespannt auf Dein zweites Buch (habe es auch schon vorbestellt, da hoffnungslose Leseratte) und wünsche Dir noch viel Spass auf den weiteren Kursen! Liebe Grüße Christiane + Jolly |
| Thema: | Schnäppchen mit Be Strict ! |
| Beitrag: | Ende April bekam ich einen verzweifelten Anruf eines Züchters. Er hat das Hobby Pferd aufgegeben und all seine Pferde verkauft. Am Schluß war da noch eine sehr gute Vollblut-Stute mit hervorragenden Papieren. Sie war bereits verkauft für 7000 .- Euro, als die neue Besitzerin die Stute abholen wollte ging diese nicht in den Hänger nach Stunden gaben Sie auf und die Dame forderte Ihr Geld zurück. Der Züchter rief mich an und bat mich um Hilfe, er sagte Wortwörtlich: Der jenige, der sie in den Anhänger bringt, kann Sie für wenig Geld haben. Am 03-04. Mai hatte ich dann ein Seminar auf Fairland und dort fragte mich ein Kursteilnehmer ob ich nicht ein günstiges Pferd wissen würde, ich erzählte ihm, von der Vollblut-Stute. Wir übten am Seminar das Verladen und siehe da, er konnte die Stute in 30 Minuten verladen und hatte ein Traumpferd für 1600 .- Euro. Herzlichen Glückwunsch. PS: Die Stute ist sehr gut Dressurausgebildet |
| Thema: | Und wieder ein Schrittflüchter ! |
| Beitrag: | Dieses Beitrag kam heute früh per e-mail. Vielen Dank Christine mach weiter so. Hallo Mike, ich habe am vergangenen Wochenende mit meinem kleinen Falben an Deinem Reitkurs in Nordhalben teilgenommen und wollte mich nocheinmal herzlich bei Dir bedanken. Hab ihn gestern allein auf unserem Platz geritten und er ist tatsächlich mit mir gejoggt, ohne wieder wie ein Irrer davonzurennen. Wenn Du in unserer Nähe wieder einmal einen Kurs hälts, bin ich sofort wieder dabei. Ich freu mich auch schon auf Dein neues Buch. Tausend Dank Christine |
| Thema: | Amadeus kommt zurück ! |
| Beitrag: | Die Clubmitglieder werden sich noch erinnern für alle anderen nochmal kurz die Geschichte. Amadeus ist ein junges Dressurpferd, das in seiner Grundausbildung sicherlich nichts gutes erlebt hat. Der Versuch des Aufsteigens reichte schon, um ihn zu wildesten Buckeleskapaden zu bewegen. Trotzdem ist es uns gelungen, mit Be Strict, eine Woche stabil zu reiten. Wir feierten schon unseren Erfolg mit Sekt und Brötchen, als er am nächsten Tag erschrocken ist und Robert wieder in den Sand setzte. Und dann standen wir wieder am Anfang und das komplett. Wir brauchten wieder eine Woche bis wir wieder oben sitzen konnten und entschlossen uns dann, Ihn erstmal nach Hause zu schicken um ihm eine Pause zu gönnen. Eines war klar, wir brauchen einen "verrückten" der keine Angst hat und noch dazu im Sattel sitzt wie einbetoniert. Denn Amadeus weiß wie man den Reiter entfernt und vorallem ist es wichtig dieses Schema zu brechen. Ich habe den Reiter gefunden, den Ungarn Lajous, er wird sich hinaufsetzen und er freut sich schon darauf (wir natürlich auch). Ich bin überzeugt wenn Amadeus einmal merkt das er den Reiter nicht herunter bringt dann ist der Bann gebrochen. Wir werden Ihnen weiter Berichten über jeden Trainingserfolg und natürlich auch Mißerfolg. |
| Thema: | Highlight am Kurs in Babenhausen |
| Beitrag: | Als mir am Samstag Abend eine Zuschauerin von Ihrem Quarter-Horse erzählte, das nach dem Angaloppieren immer „Abschießt“ bat ich Sie das Pferd doch am Sonntag mit zu bringen. Sie erzählte mir das sich selbst der Westernreit – Altmeister die Zähne ausgebissen hätte, was die Sache natürlich besonders Reizvoll machte. Ich ließ mir das Pferd im Schritt vor reiten und konnte die Ursache das Problems schon erkennen. Das Pferd war wie erwartet, ein „Schritt - Flüchter“ im allgemeinen werden solche Pferde als fleißig bezeichnet. Schritt gehen, schnell – langsam wenn das Pferd zu schnell ist, beide Zügel aufnehmen, sobald das Pferd langsamer wird sofort nachlassen. Dann am Nachmittag das ganze im Trab. Trabverstärkungen Reiten und dann wieder ganz langsam. Trabverstärkung bis kurz vor dem Galopp – und dann wieder langsamer Trab. Und dann der Spannende Moment – Das Kommando zum Angallopieren und siehe da das Pferd gallopiert ganz ruhig am langen Zügel und das immer wieder und mehrere Runden. |